Ein Waschbrettbauch muss nicht zwangsläufig mit einer Hohlbirne einhergehen. Der beste Beweis ist Fitness-Experte Harry L. Haanstra II aus Kalifornien. Er hat dem Berater verraten, wie ihm das richtige Workout dabei hilft, sich selbst besser zu verstehen, ein erfüllteres Leben zu führen und welche Lehren er aus dem regelmäßigen Training für den Alltag ziehen konnte.
Echtes Workout ist ein stetiges Weiterentwickeln. „Man sieht Erfolge und findet dann Gefallen daran, sich neue Herausforderungen zu suchen, neue Ziele zu setzen, weiter zu wachsen. Das ist ein großartiges Gefühl. Und diese Hingabe und der Ehrgeiz, sich weiterzuentwickeln, besser zu werden, übertragen sich dann auch auf andere Bereiche des Lebens“, so der Experte.
Ohne Fleiß kein Preis – wer regelmäßig trainiert, spürt nach jedem Workout am eigenen Leib wie viel Wahrheit in diesen Worten steckt. Harry L. Haanstra II sagt: „Man verinnerlicht, dass man ohne vollen Einsatz und harte Arbeit nicht weiterkommt und schnell die Freude verlieren wird, weil der Erfolg und die Genugtuung ausbleiben. Also lernt man, alles zu geben und Dizplizin an den Tag zu legen.“
Während dem Workout setzt man sich intensiv mit sich selbst, dem eigenen Körper auseinander. Man lernst sich so besser kennen und kann die eigenen Fähigkeiten besser einschätzen. Dazu gehört auch, die eigenen Grenzen zu kennen. „Ich habe durch das Training gelernt, wo meine Grenzen sind, welche Ziele ich mir setzen kann, was realistisch ist und was reine Utopie. Insofern kann man schon sagen, dass einen das Workout ein bisschen weiser macht. Und wenn man weiß, wie man sich Ziele klug setzt, bleibt einem zukünftig auch die Frustration erspart, an den eigenen, zu hohen Erwartungen an sich selbst zu scheitern“, erklärt der Fitness-Experte.
Wer trainiert, kennt seine Stärken, aber auch seine Schwächen, seine Grenzen. Harry L. Haanstra II sagt: „Man eignet sich einen ehrlichen, ungeschönten Blick auf sich selbst an. Man freut sich natürlich über das, was man kann, was schon da ist, man weiß aber auch, dass noch viel Luft nach oben ist. Immer. Man ist work-in-progress sozusagen. Und genau das verhindert auch, dass man wie ein aufgeblasener Wichtigtuer durch die Gegend stolziert und mit seinen Muskeln protzt. Wer ernsthaft trainiert, bleibt bescheiden und gleichzeitig ehrgeizig. Und das gilt generell. Ohne Bescheidenheit, keine Weiterentwicklung.“
„Natürlich ist es nett, von anderen Menschen für attraktiv gehalten zu werden, aber das ist nicht der Antrieb für Workout. Man trainiert, weil es sich großartig anfühlt, stark zu sein, Kraft zu haben. Viele Typen mit Waschbrettbauch sind nicht stark. Echtes Workout ist kein Trainieren für den Spiegel, sondern dafür da, den ganzen Körper zu stärken. Kraft macht das Leben leichter und gibt einem ein gesundes Selbstvertrauen in so vielen Situationen – auch außerhalb des Fitness-Studios“, erklärt der Experte.
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