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Die fünf größten Sex-Tabus

 

Sex ist die schönste (Neben-)Sache der Welt. Man kann dabei allerdings auch ganz schön viel dabei falsch machen. Damit aus Liebeslust kein Liebesfrust wird, verrät Ihnen der Berater die fünf größten Sex-Tabus - und wie Sie sie vermeiden.

Ein erfülltes Sex-Leben bereichert unser Dasein erheblich. Doch im Bett gibt es viele Fettnäpfchen, sodass die Lust oft auf der Strecke bleibt. Wie sie die größten Sex-Tabus erfolgreich umschiffen, das weiß der Berater.

Sex-Tabus.jpg
Frust im Bett? Hätte er bloß vorher mal den Berater gelesen

1. Sex-Tabu: Nicht darüber sprechen

Ein bisschen stöhnen - und das war's? Von den meisten wird Sex ziemlich schweigsam betrieben. Der Grund: Wir können zwar so etwas Intimes tun, aber nicht darüber sprechen. Wer allerdings seine Wünsche und Gefühle für sich behält, braucht sich nicht zu wundern, wenn es im Bett öder und öder wird. Schließlich hat Ihr Partner keine übersinnlichen Kräfte und kann Gedanken lesen. Sie wollten schon lange mal wieder oral verwöhnt werden? Dann sagen Sie das auch. Und ermutigen Sie auch Ihre Liebste, ihre sexuellen Vorlieben laut auszusprechen. Aber Achtung: Üben Sie keine Kritik am anderen. Und sprechen Sie keine Befehle aus. Sonst geht der Schuss nach hinten los.

2. Sex-Tabu: übertriebene Hygiene

Auf die Frage, ob er Sex für schmutzig hält, antwortete Kult-Regisseur Woody Allen einmal in einem Interview: „Ja, wenn er gut ist!" In diesem Sinne: Rücken Sie ab von übertriebenen Hygiene-Maßnahmen. Leidenschaftlicher Sex ist nun mal nicht reinlich. Springen Sie nicht vorher und nachher sofort unter die Dusche. Das ist nämlich sehr viel abtörnender als ein bisschen natürlicher Körpergeruch. Und was ist schöner, als danach noch Arm in Arm liegen zu bleiben?

3. Sex-Tabu: beleidigt sein

Wir haben gelernt: Im Bett sollte man offen für alles sein. Doch öffnet sich ein Partner und verrät einen intimen Wunsch, ist der andere oft gekränkt und macht dicht. Sie verstehen nicht, warum Ihre Freundin davon träumt, noch einen zweiten Mann in Ihr Bett zu holen? Verständlich. Aber versuchen Sie doch mal, den Hintergrund eines solchen Wunsches zu verstehen. Vielleicht wünscht sich Ihre Freundin etwas Abwechslung. Die können Sie ihr doch sicher auch so bieten - ohne eine dritte Person dazuzuholen.

4. Sex-Tabu: Den Partner überrumpeln

Ihr Sexleben ist gelinde gesagt etwas langweilig und hat sich irgendwann auf die Fünf-Minuten-Missionarsstellung-Nummer eingependelt? Höchste Zeit, wieder etwas Schwung in Ihr Liebesspiel zu bringen. Allerdings nicht mit dem Vorschlaghammer, sondern ganz behutsam. Es ist nicht also die beste Idee, ihr bestes Stück einfach mal ohne Vorwarnung ins Hintertürchen zu schieben - Sie verstehen? Auch bei Fesselspielchen oder ausgefallenen Sextoys sollte die Zustimmung von beiden Partnern vorliegen. Auch - oder gerade weil - man schon länger zusammen ist.

5. Sex-Tabu: Vergleiche ziehen

Mit Ihrer Ex war der Sex irgendwie spritziger? Sie trieben es zweimal täglich? Ist ja schön und gut. Der gesunde Menschenverstand gebietet: Reiben Sie das Ihrer Neuen trotzdem nicht unter die Nase. Das ist ein echtes Sex-Tabu. Denn anstatt sich davon angeregt zu fühlen, kann es passieren, dass sie gekränkt ist und ihr Selbstwertgefühl flöten geht. Klar können Sie frühere Erfahrungen als Anregung für Ihr jetziges Sexleben nennen - offenbaren Sie aber bitte nicht die Quelle.

Felix Lenbach
 

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