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Fünf Mythen über den Körper der Frau

 

G-Punkt, Jungfernhäutchen, weibliche Ejakulation: die Frau, das geheimnisvolle Wesen. Viele Mythen ranken sich um ihren Körper. Der Berater verrät Ihnen, welche wahr und welche falsch sind.

Obwohl Sie Ihre Liebste jetzt schon einige Jahre kennen, ist sie noch immer ein ganz großes Rätsel für Sie? Trösten Sie sich: Selbst die Wissenschaft ist sich nicht immer einig, geht es über die Eigenheiten des Körpers der Frau. Zum Glück gibt es den Berater. Der klärt Sie über Mythos und Wahrheit des Frauenkörpers auf.

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Körper der Frau: für manch einen ein Buch mit sieben Siegeln

Mythos 1: Ein Arzt kann feststellen, ob eine Frau Jungfrau ist

Das stimmt nicht. Mehrere Studien berichten: Auch bei Verwendung von 10-facher Vergrößerung können Ärzte Jungfrauen nicht eindeutig von sexuell aktiven Frauen unterscheiden. Ein Loch im Jungfernhäutchen sagt gar nichts aus - das ist da immer. Trotzdem hält sich die Vorstellung von eines straff über die Öffnung der Vagina gespannten Häutchens hartnäckig.

Mythos 2: Frauen werden während ihrer Tage nicht schwanger

Die Regel als sichere Verhütung? Das ist Quatsch. Zwar ist es unwahrscheinlich, dass eine Frau während ihrer Periode schwanger wird, unmöglich ist es aber nicht. Warum das so ist? Spermien können bis zu sechs Tage im weiblichen Körper überleben - und auch dann noch für einen Treffer sorgen. Safer Sex geht anders ...

Mythos 3: Jede Frau hat einen G-Punkt

Noch immer ist die Existenz des G-Punktes wissenschaftlich nicht eindeutig nachgewiesen. Angeblich soll er auf halbem Wege zwischen Schambein und Gebärmutterhals an der vorderen Vaginalwand liegen und so groß sein wie ein 2-Euro-Stück. Doch anatomisch beweisen konnte man ihn bislang nicht. In der großen Playboy-Studie 2010 spiegelt sich diese Unsicherheit wieder: 54 Prozent der Frauen sagten darin, sie hätten einen G-Punkt - ganze 32 Prozent waren sich selbst nicht sicher.

Mythos 4: Nur Männer haben eine Ejakulation

Auch Frauen können ejakulieren. Denn sie sind Männern ähnlicher, als die meisten denken: Auch sie haben eine Prostata. Die ist zwar kleiner, funktioniert aber ganz ähnlich. Im Erregungszustand bilden die 40 Drüsen der Prostata ein Sekret, das entweder in die Blase geleitet wird - oder es kommt eben zur weiblichen Ejakulation.

Mythos 5: Wird eine Frau nicht feucht, ist sie nicht erregt

Viele körperliche Faktoren verraten, ob eine Frau erregt ist: Die Herzfrequenz und der Blutdruck erhöhen sich, die Haut wird rötlich, die Nippel hart und die Vagina feucht. Doch nicht alle Frauen produzieren gleich viel Flüssigkeit. Das ist aber nicht gleichzusetzen mit dem Grad der Erregung. Eine Tube Gleitgel gehört also in jeden ordentlichen Haushalt ...

Felix Lenbach
 

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