Safer Sex war nach dem Schwärmen für die Lieblingsband und dem Schrauben am ersten Moped eines der großen Themen der Pubertät. Zumindest die Biologie-Lehrer haben sich davon den Mund fusselig geredet. Hinzu kamen die abtörnenden Aufklärungskampagnen des Bundesministeriums für Gesundheit. Aber was genau gehört alles zum Safer Sex dazu? Eine kleine Auffrischung - für den unwahrscheinlichen Fall, dass Günter Jauch Sie doch mal dazu befragt.
Zu Safer Sex gehören alle Praktiken und Techniken, bei denen die Partner keine Körperflüssigkeiten austauschen. Zum Beispiel Küssen ohne Zunge. Der winzige (aber entscheidende!) Unterschied zum sozialistischen Bruderkuss oder dem Bussi von Oma besteht darin, dass beim trockenen Safer Sex-Kuss heiße Liebe oder zumindest ein enormer Testosteron-Überschuss im Spiel ist.
Auf Safer Sex sollte man immer zurückgreifen, wenn man
Sex-Expertin Bonnie Gabriel listet in ihrem Buch „Worte der Lust“ (Schwarzkopf & Schwarzkopf) Praktiken auf, die definitiv zum Safer Sex zählen. Das heißt: Davon wird Ihre Partnerin nicht schwanger und niemand steckt sich mit sexuell übertragbaren Krankheiten an. Demnach sind Safer Sex (und ein bisschen fad auf Dauer): trockene Küsse, Umarmungen, erotische Massagen, gegenseitiges Masturbieren, Telefonsex und Sexspielzeug, das nur von einem Partner genutzt wird. Bei allen anderen Praktiken ist der hundertprozentige Schutz außer Kraft gesetzt. Immer noch einigermaßen sicher sind: Zungenküsse, Oralsex mit Schutz, Vaginalverkehr mit Kondom und Analverkehr mit Kondom. Alles andere, was Spaß macht ist kein Safer Sex. Schade eigentlich.
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