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Ostdeutsche und Westdeutsche: Lieben sie wirklich anders?

 

Gut 20 Jahre nach der Wende gibt es noch immer zahlreiche Unterschiede zwischen Ostdeutschen und Westdeutschen. Dass sich das auch auf Liebesdinge bezieht, belegt eine aktuelle Studie. Der Berater verrät Ihnen die überraschenden Ergebnisse.

Von wegen geeintes Deutschland: In Sachen Beziehung hat sich die Wiedervereinigung anscheinend auch nach über 20 Jahren noch nicht ganz durchgesetzt. In einer Studie mit rund 12.000 Teilnehmern zeigt die Partneragentur ElitePartner.de, wo zwischen Ost und West die Unterschiede in Liebesdingen liegen – und wo es doch Gemeinsamkeiten gibt.

In Liebesdingen gibt es immer noch Unterschiede zwischen West- und Ostdeutschen

Ossis und Wessis: die Ansprüche

Die Frauen im Westen sind verwöhnter - zumindest was Männer angeht. Das behauptet zumindest die Studie. Sie erwarten grundsätzlich mehr von ihren Partnern, sei es bei der Intelligenz, im Sport oder was das Können als Liebhaber angeht. Finanziell müssen die Herren des Westens natürlich auch was bieten können: 46 Prozent der Frauen dort wollen keinen Partner, der weniger verdient als sie. Im Osten hingegen sind es nur 34 Prozent. Dort legen nämlich die Männer mehr Wert auf Karrierefrauen. Könnte ein Grund dafür sein, dass nur 43 Prozent von ihnen mit zu einem Geburtsvorbereitungskurs gehen würden. Was Treue angeht, so sind die Frauen im Osten wie Westen sich einig: 60 Prozent erwarten von ihrem Partner dauerhafte Monogamie.

Ossis und Wessis: Das sind die Zugeständnisse

Liebe Männer, ihr könnt aufatmen: Heiraten ist nicht mehr das erklärte Ziel der Frauenwelt. Lediglich 19 Prozent der west- und 24 Prozent der ostdeutschen Frauen erwarten von ihren Partnern den Bund fürs Leben. Wenn das nicht mal eine gute Nachricht ist...

Lena Kluth
 

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