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Bar des Jahres: der Glenfiddich-Award für Barkultur

 

Seit Jahren ist er der wichtigste Preis für gute Bar-Gastlichkeit: der Glenfiddich Award für Barkultur. Betritt man ein Lokal, das damit ausgezeichnet wurde, kann man sich sicher sein: Hier stimmt alles. Was genau macht die Bar des Jahres aus?

Seit 2004 engagiert sich der Single Malt-Hersteller Glenfiddich in der deutschen Gastronomieszene, um kreative, versierte Bars und ihr Team auszuzeichnen. Denn für einen Nachtschwärmer ist es nicht immer einfach, eine gute Bar in einer fremden Stadt auszuwählen. Eine schön gemachte Homepage und ein toller Name sagen noch relativ wenig aus über einen Laden. Beim Glenfiddich-Award prüft eine unabhängige Jury von zehn Migliedern – darunter Gastrojournalisten und Barprofis – ob ein Kandidat würdig für diese Auszeichnung ist. Jedes Jurymitglied schlägt fünf Bars vor. Von dieser Auswahl werden zehn Lokale nominiert. Eine einzige Bar wird am Ende ausgewählt. Seit dem Jahr 2013 sind auch die Leser des "Playboy" bei der Endauswahl per Online-Votum mitbeteiligt.

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Bar des Jahres 2012: die Jimmy's Bar in Frankfurt

Worauf kommt es an, um Bar des Jahres zu werden?

Was macht nun eine gute Bar aus, um für den Glenfiddich-Award für Barkultur in Frage zu kommen? Das reiche Angebot an hochwertigen Spirituosen, klar. Natürlich legt man bei Glenfiddich als Single Malt-Hersteller auch besonderen Wert auf die Whisky-Kompetenz. Ebenso wichtig ist der Blick in die Cocktailkarte: Wie innovativ zeigen sich die Bartender bei der Kreation und Auswahl der Cocktails? Wie sind die Drinks qualitativ gemixt? Selbstverständlich prüft man auch das Ambiente und das Erscheinungsbild einer Bar: Das Lokal soll gepflegt sein und ein angenehmes, interessantes Interieur aufweisen. Musik und Beleuchtung sollen unaufdringlich sein, also ein "Zuhause-Gefühl" erzeugen. Nicht zuletzt legt der Bar-Award Wert darauf, dass das Team hinter dem Tresen einen guten, engagierten Job macht: Guter Service zeichnet sich durch Freundlichkeit, Kompetenz und Aufmerksamkeit aus. Ein besonderes Augenmerk gilt selbstverständlich auch dem Barchef. Dieser Mann bestimmt das Gesamtbild mit seinem Organisationstalent und seinen Ideen – und er sollte als Person auch präsent sein. Denn fast immer ist eine hohe Dichte an angenehmen Stammgästen direkt mit der Person des Barchefs verknüpft. Stimmen alle diese Kriterien, hat eine Bar eine gute Chance auf die Nominierung für die Bar des Jahres – und eventuell sogar auf den Gewinn dieses begehrten Preises von Glenfiddich.

Der Award für Barkultur existiert seit 2004

Seit 2004 wurde der Glenfiddich Award für Barkultur bereits an neun deutsche Bars verliehen. Die Auszeichnung erhielten:

  • - VOX Bar, Berlin (2004)
  • - Shepheard Bar, Köln (2005)
  • - Biancalani Bar, Frankfurt (2006)
  • - Victoria Bar, Berlin (2007)
  • - Kameha Suite, Frankfurt (2008)
  • - Capella Bar, Düsseldorf (2009)
  • - Lebensstern, Berlin (2010)
  • - JFK's Bar, Frankfurt (2011)
Das jüngste Mitglied der Preisträger ist ausgerechnet eine Bar, die in ihrer zeitlosen Philosophie bereits seit 60 Jahren besteht: Jimmy's Bar, Frankfurt. Mag mancher Bargänger sein Stammlokal vielleicht für die viel bessere Bar halten: Dieser Award trägt auf jeden Fall dazu bei, den Ehrgeiz unter Deutschlands Bartendern zu steigern.

Klaus Mergel
 

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