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PITT: Wie viel Schmackes besitzt die neue Trainingsmethode?

 

Ein Licht am muskelfreien Horizont? Das neue PITT-Training verspricht mehr Muskelwachstum durch häufigere Verschnaufpausen. Alles, was Sie über die neue Wunder-Methode wissen müssen

Es gibt vermutlich nichts frustrierenderes, als wochenlang seine Ernährung auf Harzer-Käse und Volvic umzustellen und sich regelmäßig in der Muckibude einen Muskelkater abzuholen, nur um beim erwartungsvollen Blick in den Spiegel festzustellen, dass die Hühnerbrust jetzt eine schmerzende Hühnerbrust ist.

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PITT: Die neue Trainingsvariante lockt mit Muskelversprechungen

Auf jeden Kraftakt folgt eine Pause

Die Erlösung für chronische Hänflinge prophezeit nun die neue Trainingsmethode PITT. Ausgeschrieben bedeutet das „Professional Intensity Trainings-Techniques“ und klingt ziemlich wissenschaftlich und komplex. Ist aber eigentlich nichts anderes, als die einzelnen Sätze der Übungen nicht in einem Zug durchzuführen, sondern nach jeder Wiederholung die Hantelstange abzulegen und eine Verschnaufpause einzulegen. In der Praxis sieht das dann so aus: Statt 12 Wiederholungen beim Bankdrücken in einem Kraftakt auszuführen, wird nur eine Wiederholung gemacht. Danach lässt man die Hantelstange wieder einrasten und atmet erstmal ein paar Sekunden kräftig durch, ehe man die nächste Wiederholung mit anschließender Pause in Angriff nimmt. Zu beachten ist dabei lediglich, dass die Pausen nie länger als 20 Sekunden dauern sollten.

PITT befreit den Körper von Abfallstoffen

Erfunden wurde das neue Konzept von Bodybuilder - Trainer Karsten Pfützenreuter. Es basiert auf der Idee, dass beim herkömmlichen Training Stoffwechselprodukte anfallen, die den Muskel am weiteren Kontrahieren hindern. Bei PITT hingegen wird der Muskel durch Einzelwiederholungen in den Pausen immer wieder durchblutet und kann somit Abfallstoffe abtransportieren. Durch die Pausen lassen sich außerdem schwerere Gewichte häufiger stemmen. Wer es normalerweise schafft, acht Kilo Hanteln mit Ach und Krach zehnmal in die Luft zu hieven, soll mit der Methode angeblich zehn Kilo zwölfmal hoch bekommen. Der Muskel kontrahiert dadurch länger und wird so zum Wachsen angeregt.

PITT ist nichts für Einsteiger

Deswegen wird aber nicht jedes Spaghetti-Ärmchen schon nächste Woche mit Oberarmen wie Stahlträgern durch die Gegend laufen. Gerade Fitness-Novizen sollten vorerst die Finger davon lassen und sich erstmal mit dem Standard-Mucki-Prozedere ein gewisses Level antrainieren. „Wer gleich mit PITT loslegt, riskiert statt dem Bizeps-Boom den Kreislauf-Kollaps, da der durch die ständige Blutzufuhr extrem nach oben gepusht wird“, mahnt Personal-Coach Peter Kumm.

Maximilian Reich
 

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