Zugegeben: Der Name ist irreführend. Denn das „CAT“ in Cat-Position steht nicht für das englische „Katze“, sondern ist eine Abkürzung für: Coital Alignment Technique. Das wiederum bedeutet übersetzt: koitale Ausrichtungstechnik. Soviel zum semantischen Hintergrund. Der ist sowieso uninteressant, denn über Sex redet man nicht, man hat ihn. Es sei denn, man hat einen guten Tipp in petto. Also:
Die Grundposition ist die Missionarsstellung. Für diejenigen, die wirklich gar nichts wissen: Frau auf dem Rücken, Beine auseinander, Mann drauf, Bumm-Bumm. Bei der Cat-Position ist allerdings nichts mit Bumm-Bumm, sondern eher Kreisel-Kreisel.
Es geht nämlich weniger um vaginale, als vielmehr um die klitorale Stimulation der Frau. Sie rutschen dafür in der Missionarsstellung soweit mit Ihrem Körper nach oben, dass Ihr Penisansatz oder Ihr Schambein oder Ihr Beckenknochen auf der Klitoris Ihrer Partnerin zum Liegen kommt. Anstelle des Rein-Raus-Spielchens wird dann mit den Beckenknochen die Klitoris stimuliert – idealerweise in kleinen kreisenden Bewegungen oder durch leichtes Vor- und Zurückbewegen. Es ist wahrscheinlich, dass ihre Partnerin bald anfängt, sich mitzubewegen und zwar so, wie sie es am liebsten hat. Am besten stützt sie sich dabei mit den Beinen ab.
Der große Vorteil liegt darin, dass auch Frauen die vaginal nicht oder nur selten zum Orgasmus kommen, einen Höhepunkt erleben können (eben durch Stimulation der Klitoris), während Sie in ihr sind. Hatte Ihre Wildkatze dadurch ihren Höhepunkt und Ihnen wird von dem Gekreisel langsam schwindelig, können Sie ja (quasi als Belohnung) in die bewährte Hündchenstellung wechseln.
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