Fahren Sie einen Audi? Oder einen Ford? Oder einen BMW? Oder einen Saab? Daraus könnte man laut diversen Umfragen und Studien einiges über Ihr Sexleben ableiten. Das Erotikportal „Joyclub.com“ will herausgefunden haben, dass Ford-Fahrer am glücklichsten mit den Umdrehungen in ihrem Bett sind, wogegen Opel- und Renault-Fahrer mit ihrer Gespielin nicht mal bergab in den zweiten Gang kommen. Laut des Magazins „Men’s Car“ haben Audi- und BMW-Fahrer am häufigsten Sex, die Besitzer eines schwedischen Autos dafür durchschnittlich am längsten. Doch der Berater ist der Meinung: Jeder kann im Bett Vollgas geben – wenn er nur ein paar Tipps befolgt. Viel interessanter aber: Sie pfeifen aufs Bett und vernaschen Ihre Süße gleich auf dem Armaturenbrett.
Bei der Kombi-Variante des Mercedes haben Sie bei umgeklappten Fahrgastsitzen auf 2,6 Metern Länge eine mehr als ausreichende Fläche für Ihr Liebesspiel. Der Sprinter ist natürlich kein Auto für den täglichen privaten Gebrauch. Wenn Sie ihn aber etwa für einen Umzug mieten, nutzen Sie doch die Möglichkeiten dieses Riesen nach getaner Arbeit. Entweder auf dem nackten Boden, schnell und schmutzig, oder aber ausgedehnt mit Decken und Kissen. Die Stunden bis zur fälligen Rückgabe so eines Mietautos müssen schließlich genutzt werden. Dagegen ist ein VW-Bus schon eher alltagstauglich. Je nach Modell haben Sie hier sogar bis zu 2,8 Meter Platz. Und Sie können ihn stilsicher mit Futon, Ledercouch oder Bärenfell einrichten.
Als ein britischer Autoversicherer seine Kunden befragte, kam der V70 auf Platz eins der Autos, in denen man am besten Sex haben kann. Volvo bewirbt ihn als „geräumigen Kombi für Familie und Freizeit“. Sex geht als Freizeitaktivität durch, und falls Sie es mit Ihrer Frau treiben, ist auch die Familie glücklich – passt. Ein solides Auto mit genügend Beinfreiheit, auch auf den hinteren Plätzen.
Auch der BMW 3er landete bei der Umfrage im Spitzenfeld. Am besten fahren Sie die Vordersitze ganz nach vorne und legen auf der Rückbank los. Welche Stellungen Sie im Auto sonst noch beherrschen sollten, lesen Sie hier.
Gut gedehnt und vorher brav alle Kamasutra-Gymnastik-Übungen geturnt? Gut, denn hier müssen Sie gelenkig und schmerzfrei sein. Der TT ist ein Zweisitzer, ein klassischer Sportwagen. Versuchen Sie erst gar nicht, die Notsitze hinten hochzuklappen. „Notsitz“ ist hier nämlich wörtlich zu nehmen. Menschen über 1,60 Meter werden hier zerquetscht – und zwar bereits ohne dass jemand auf Ihnen reitet.
Zum Glück müssen Sie dieses unförmige Ding während Ihres heißen Ritts nicht von außen sehen. Dafür hat er innen jede Menge Platz zu bieten: In der zweiten Reihe können Sie Ihre Beine um 75 Zentimeter weiter ausstrecken als etwa beim ebenfalls geräumigen Volvo V70.
Noch weniger Platz als im Audi TT – dafür haben diese Wagen einen offensichtlichen Vorteil gegenüber geräumigen Sextempeln auf vier Rädern: Wenn Sie noch keine geeignete Frau für Ihren wilden PS-Ritt haben, ist die Chance mit so einem Schlitten größer. Eine Studie der Universität Minnesota beweist, was wir längst wussten: Sportwagenfahrer benutzen ihre Rakete als Lockmittel für schnellen Sex. An langfristigen Beziehungen sind sie nicht interessiert. Oder zumindest ist es dann Zeit für ein neues Auto.
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