Lassen Sie sich nicht durch die „Gießkanne“ und den „verwegenen Liebesgruß“ aus den Möchtegern-Kamasutras dieser Welt verunsichern. Machen wir es uns einfach: Im Grunde existieren doch nur drei erwähnenswerte Sex-Stellungen: Er auf ihr. Sie auf ihm. Von hinten. Alles andere ist Turnen. Und das wird schnell anstrengend – nicht nur körperlich. Aber natürlich bieten die drei genannten Grundstellungen Raum für Variation.
Sie liegt auf dem Rücken, spreizt die Beine, er liegt auf ihr und dringt ein. Tja. So einfach kann ein Paarungsvorgang sein. Die so genannte Missionarsstellung gilt laut „Sexreport 2008“ von Pro Sieben in Frauenkreisen als Favorit. Wahrscheinlich, weil man sich dabei küssen und in die Augen schauen kann (anstatt auf die Problemzonen des anderen). Falls Sie mal mehr sehen wollen: Richten Sie sich auf, stellen Sie sich auf die Knie und klappen Sie die Beine Ihrer Partnerin nach oben. Genausogut kann sie ihre Beine anwinkeln, so dass ihre Füße (oder Waden) auf Ihren Schultern liegen. Auch interessant: Die Dame legt beide Beine auf eine Seite und hebt das obere leicht an. Hereinspaziert!
Männer sind faul. Laut „Sexreport“ ist die Nummer in der Reiterstellung nach Oralsex am beliebtesten. Sie lehnen sich zurück und lassen sich die Dame mal schön austoben. Je nachdem, ob Sie Brust- oder Hintern-Watching präferieren, können Sie Ihre Partnerin drehen und wenden. Aber haben Sie Verständnis, wenn sie Ihnen lieber ins Gesicht gucken möchte als auf Ihre haarigen Zehen. Tipp: Wenn sie sich dabei nicht auf die Knie hockt, sondern auf die Fußsohlen, und ihre Beine nach außen spreizt, haben Sie definitiv auch untenrum einen attraktiven Anblick. Für mehr Romantik richten auch Sie sich auf – und schon können Sie wieder knutschen.
Die Stellung der Wahl für alle, die vom Affen abstammen. Einfachste Variante: Die Dame kniet auf allen Vieren, Sie treten von hinten an sie heran und dringen ein. Aber Sex von hinten muss nicht zwingend an Zoobesuche erinnern. Berühmt für romantischen Kuschelsex am Sonntagmorgen ist die so genannte „Löffelchenstellung“, bei der beide Partner auf der Seite liegen, Sie hinter der Frau. Sie können sich natürlich auch übereinander stapeln. Ist Ihre Frau allerdings leicht zerbrechlich, sollten Sie dasselbe vielleicht lieber im Stehen ausprobieren. Instabiler, aber auch einen Tick aufregender.
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