Keine Frage: Sie sind der tollste Hecht im Teich. Ohne Konkurrenz. Und im Bett sind Sie wahrscheinlich atemberaubend. Aber vielleicht auch einen Tick zu grob, eine Spur zu langsam, ein Quäntchen zu laut? Wer weiß schon, was Frauen beim Sex wirklich wollen? Der Berater gibt Ihnen Tipps – für zukünftig noch besseren Sex!
Der weibliche Körper ist keine Playstation. Es reicht nicht, eine bestimmte Kombination an Knöpfen und Tasten zu drücken, um aufs nächste Level vorzurücken. Anstatt also nur wild an den Brüsten rumzugrabschen und zwischen den Beinen rumzuschrubbern, sollten Sie auch den restlichen Körperteile der Frau ins Liebesspiel mit einbeziehen. Wenn Sie zärtlich sind und darauf achten, auf welche Berührungen Ihre Bettgespielin besonders anspringt, knacken Sie garantiert den Highscore.
Genauso, wie Sie die Reaktionen Ihres Betthäschens beobachten sollten, müssen auch Sie ihr zeigen, was gefällt und was nicht. Ohne Stöhnen, Seufzen und Grunzen hat Ihr Betthäschen keine Bestätigung. Und irgendein Feedback braucht schließlich jeder. Sagen Sie ab und zu ruhig, was Sie sich wünschen. Außerdem: Für Frauen in horizontaler Rage ist eine Männerstimme der Orgasmusbeschleuniger schlechthin.
Nix gegen eine kurze, knackige Nummer hier und da. Aber rein biologisch gesehen, haben Frauen eine lange Leitung. Deswegen sollte Sie immer an das Vorspiel denken. Nein, nicht nur das Gefummel, sondern die Penetration im Kopf. Heizen Sie Ihrer Partnerin mit einem verführerischem Blick, einem kleinen Klaps oder einem gehauchten Kompliment schon einmal morgens ein. Ein kurzer Anruf, eine SMS über den Tag verteilt, dann kann sie den Abend kaum abwarten. Sie werden sehen: wenig Aufwand, große Wirkung.
Sie sind kurz vorm Höhepunkt und halten dann plötzlich still, um es noch etwas hinauszuzögern? Das ehrt Sie - ist aber doch das größte Unding! Schließlich sind nicht nur Sie mittendrin, sondern auch Ihr Mädchen. Und das möchte garantiert nicht ausgebremst werden. Natürlich ist auch der Orgasmus Ihrer Partnerin wichtig. Aber die meisten Frauen genießen Sex auch ohne Höhepunkt. Und manchmal ist ein Orgasmus eben nicht drin. Also locker bleiben! Sie sind doch nicht bei der Bundeswehr, wo jeder beweisen muss, wie lange er durchhalten kann.
Erst Missionars-, dann Reiterstellung, zum Finale folgt der Doggy-Style. Manch eine Nummer erinnert mit der akribisch einstudierten Choreografie immer mehr an einen Porno. Sicher, Sex ist immer ein Akt, eine Art Aufführung. Der Erregung hilft das leider meist wenig. Anstatt also einen Stellungswechsel auf den nächsten folgen zu lassen, sollten Sie sich lieber auf eine oder zwei Positionen konzentrieren und hier alles geben. Guter Sex ist keine Bühnenshow – er braucht viel Gefühl, und das nicht nur gespielt.
Sie wollen sichergehen, dass sie Ihrer Liebsten gerade den Verstand aus dem Hirn zu hämmern? Dann sollten Sie auf keinen Fall zuviel nachfragen. Orientierungslose Dauerfrager, die nicht wissen, ob sie schneller, härter oder langsamer machen sollen und die schönste Sache der Welt zur Fragestunde verkommen lassen, sind der absolute Abturner. Versetzen Sie sich in die Frauen: Würden Sie mit jemandem schlafen, dem Sie ständig den Kopf tätscheln und Bravo rufen müssen?
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