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Analverkehr: So funktioniert Sex von hinten

 

Etwa 8 Prozent der sexuell aktiven Deutschen hat regelmäßig Analverkehr. Ein weitaus größerer Teil hat ihn schon einmal ausprobiert, praktiziert ihn aber nicht regelmäßig. Vielleicht, weil der Akt nicht ohne Schmerzen abläuft? Wie Sie Sex von hinten richtig vorbereiten und was ihn erst richtig gut macht, weiß der Berater.

Bei den alten Griechen erfreute sich der Analverkehr höchster Beliebtheit – und auch heute haben immer mehr heterosexuelle Paare Spaß am Sex von hinten. Doch bei keiner Sexpraktik sind Schmerzen wahrscheinlicher – schließlich wurde der Anus von Mutter Natur als Einbahnstraße konzipiert. Wer trotzdem den Ausgang zum Hintereingang umfunktionieren möchte – und nach dem Akt nicht in der Notaufnahme landen will –, muss den Analverkehr sorgfältig vorbereiten. Das kann sich übrigens lohnen, denn für viele Frauen ist Analsex überaus lustvoll.

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Bei Analverkehr gibt's in der Einbahnstraße Gegenverkehr

Beim Analverkehr muss es geschmeidig zugehen

Dem menschlichen Anus fehlt es eigentlich an allem, was Sex möglich und genießbar macht: Die Fähigkeit, feucht zu werden (zum Ein- und Ausgleiten), eine dehnbare Öffnung und flexible Innenwände. Es gilt also, dem Anus ein wenig auf die Sprünge zu helfen, um dehnbar und feucht zu werden. Ihr wichtigstes Utensil ist also: Gleitgel. Seien Sie auf keinen Fall und zu keinem Zeitpunkt sparsam damit! Während die Vagina dehnbar und somit für Spontansex jederzeit zu haben ist, braucht der Anus eine Vorbereitungszeit, um bereit zum Eindringen zu sein. Dehnen Sie den Anus spielerisch mit dem Finger (auch hier: Gleitgel nicht vergessen!), einem kleinen Vibrator oder Analplug.

Bei Analverkehr gilt: mit Vorsicht genießen

Dringen Sie erst dann ein, wenn Ihre Partnerin völlig entspannt ist. Je stärker die Frau erregt ist, umso besser klappt's – am besten nach einem Orgasmus. „Ziehen Sie den Po auf den Penis, statt aktiv vorzustoßen“, empfiehlt Tracey Cox, Autorin des Buches „Superhotsex“. Kommunizieren Sie gerade beim ersten Analsex mit Ihrer Partnerin immer wieder, damit Sie bei Schmerz sofort aufhören können. Ist der Penis ganz eingeführt, stoßen Sie erst ganz langsam, zielen Sie dabei in Richtung des Bauchnabels Ihrer Partnerin. „Machen Sie Pausen, um mehr Gleitgel aufzutragen und ziehen Sie den Penis so langsam raus, wie Sie eingedrungen sind, damit die Schließmuskeln sich nicht verkrampfen“, erklärt Tracey Cox.

Bei Analverkehr ist das Kondom Pflicht

Beim Analsex können Sie sich genauso mit dem HI-Virus anstecken wie bei jeder anderen sexuellen Spielart auch – also unbedingt an ein Kondom denken. Und auch gegen eine Schwangerschaft ist man beim Sex von hinten nicht gefeit. Denn läuft das Sperma nach dem Sex in die Vagina, ist Analsex plötzlich keine Verhütungsmethode mehr. Außerdem befinden sich im Analkanal viele Bakterien (schließlich handelt es sich ursprünglich ja um den Abfalleimer des menschlichen Körpers). Daher ist Sex von hinten mit Kondom schlichtweg hygienischer. Übrigens: Stecken Sie niemals etwas (Finger, Penis, Sextoy) erst in den Po und dann in die Vagina, bevor Sie es gewaschen haben.

Macht Analverkehr Frauen überhaupt Spaß?

Oh ja! „Das Rektum liegt direkt hinter der Scheide. Wenn es penetriert wird, fühlt sich sowohl der Anus als auch die Scheide wunderbar ,ausgefüllt' an", schreibt Tracey Cox. Vorausgesetzt natürlich, die Frau hat keine Schmerzen dabei. Wenn Sie aber dafür sorgen, dass der Anus vor dem Eindringen gut geweitet und entspannt ist, können wir nicht dafür garantieren, dass Sie demnächst öfter von hinten das Vergnügen haben. Übrigens: Kommt es beim Analverkehr zu Komplikationen wie stechenden Schmerzen, sollte Ihre Gespielin besser einen Arzt aufsuchen. Verletzungen im After-Bereich sollten ernst genommen werden.

Felix Lenbach
 

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