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Was hilft bei Latexallergie?

 

So eine Latexallergie ist eine unangenehme Sache, denn täglich kommen wir mit dem Kunststoff in Kontakt - nicht nur beim Verhüten. Was eine Latexallergie ist und wie man mit ihr umgeht, erklärt der Berater. Und logo, um latexfreie Kondome geht es natürlich auch.

Die gute Nachricht zuerst: Falls Sie sich kurz nach dem Abitur dazu entschlossen haben, doch lieber etwas Geisteswissenschaftliches zu studieren, gehören Sie zumindest nicht zu den akuten Risikogruppen einer Latexallergie. Denn dazu zählen hauptsächlich Menschen, die in medizinischen Berufen tätig sind - aber auch Personen, die in der gummiverarbeitenden Industrie arbeiten. Die schlechte Nachricht: Das heißt noch lange nicht, dass Sie nicht allergisch auf Produkte reagieren können, in denen Latex enthalten ist. Und das sind eine ganze Menge: Gummibänder, Matratzen, Luftballons, Handschuhe, Kondome, Schnuller, Gartenschlauch, Kaugummi – die Liste ist lang. Und gerade weil sie so lang ist, ist es auch schwierig, nicht mit Latex in Verbindung zu kommen. Aber wohlgemerkt: schwierig, nicht unmöglich.

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Latexallergie: Was hilft?

Latexallergie: Symptome

Auslöser für eine Latexallergie sind Eiweißbestandteile des Naturkautschuks. Ausgelöst wird die allergische Reaktion in der Regel durch bloßen Hautkontakt. Die Symptomatik reicht von Hautausschlägen, über allergischen Schnupfen bis zu Asthma, Reizungen der Magenschleimhaut, Übelkeit und Erbrechen.

Latexallergie: Gegenmaßnahmen

Wurde erst einmal durch einen Blut- oder Prick-Test festgestellt, dass man einer Latexallergie leidet, sollte man sich so verhalten, wie wenn die Schwiegereltern zu Besuch kommen: jeden Kontakt vermeiden. Akute allergische Beschwerden lassen sich auch mit Medikamenten wie zum Beispiel Kortison behandeln. Zum Glück gibt es mittlerweile eine Vielzahl an allergenarmen Naturlatexprodukten oder naturlatexfreien Produkten.

Latextfreie Kondome

Selbstverständlich gibt es längst auch Kondome, die ohne Latex auskommen und stattdessen aus Polyurethan bestehen. Außerdem gibt es Gummis aus hyperallergenem Latex, bei dem allergieauslösende Eiweißstoffe aus dem Latex entfernt wurden. Allerdings sind all diese Präservative meist etwas teurer als gewöhnliche Kondome und häufig nur in der Apotheke erhältlich. Es lohnt sich also nicht, bei dm oder Schlecker an der Kasse nachzufragen... Natürlich gibt es mittlerweile auch Frauenkondome ohne Latex. Und somit überhaupt keine Ausrede mehr, auf Sex oder gar Safersex zu verzichten.

Martin Trockner
 

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