Wie oft wechseln die Deutschen ihre Sexpartner wirklich? Das Marktforschungsinstitut GfK und FriendScout24 haben 2000 Menschen befragt, um genau das herauszufinden. Das Ergebnis ist überraschend harmlos: Im Schnitt haben die Deutschen 5,8 Sexpartner. Allerdings gibt es zwischen Männern und Frauen Unterschiede und auch in den einzelnen Bundesländern variieren die Ergebnisse. Was es damit auf sich hat, weiß der Berater.
Von wegen, die Jugend sei ungehemmt und viel zu offenherzig: Die 16- bis 19-jährigen haben im Schnitt gerade mal 1,7 Sexpartner. Bis zum 29. Lebensjahr steigt die Anzahl der Partner auf 5,3 an. Mit 40 haben sich die Menschen bei rund sieben Sexpartnern eingependelt. Die Generation der über 70-jährigen ist allerdings deutlich genügsamer: Dort hatte man durchschnittlich nur 2,3 Sexpartner.
Manche Dinge ändern sich nicht: Die deutschen Männer haben im Schnitt 7,4 Sexpartner, die Frauen nur 4,3. Die Herren zwischen 60 und 69 haben den reichsten Erfahrungsschatz: Sie können eine Quote von rund zehn Partnern verbuchen. Bei den Frauen haben die 30- bis 39-jährigen mit knapp sechs Männern die meisten Sexpartner. Das Einkommen scheint dabei auch eine Rolle zu spielen. Großverdiener mit einem Einkommen von rund 3.500 Euro und mehr haben im Schnitt 11,4 Sexpartner. Geringverdiener mit einem Einkommen bis 749 Euro haben im Schnitt nur 3,8 Partner.
Die Spitzenreiter unter den Bundesländern sind mit rund 10 Sexpartnern die Hamburger. Sie werden gefolgt von den Thüringern mit 7,6 und den Sachsen-Anhaltern mit 7,3. Die Brandenburger haben im Schnitt 4,8 Sexualpartner, die Niedersachsen 4,5. Die wenigsten Sexpartner haben mit 3,2 die Rheinland-Pfälzer und die Saarländer.
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