Das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid befragte für das Männermagazin Playboy 1000 Männer in Deutschland nach ihrem Liebesleben. Jeder durfte, niemand musste antworten. So konnte sichergestellt werden, dass die Befragten ehrliche Auskünfte gaben. Von 18-jährigen Jungspunden bis Senioren weit über 60 wurden alle Altersklassen interviewt, wodurch ein repräsentatives Bild des deutschen Betten-Waldes entstehen konnte. Unterschieden wurde aber nicht nur nach Generationen. Der Playboy wollte zudem wissen, welche sexuellen Vorlieben CDU/CSU-Wähler haben, wie oft es SPD-Anhänger treiben und ob Piraten überhaupt noch sexuell aktiv werden oder auch das am Computer erledigen.
Zufrieden sind die meisten Männer mit ihrem Sexleben – egal, welcher Partei sie sich verbunden fühlen. Die Spitzenwerte erreichen FDP- und Grünen-Wähler, die zu je 93 Prozent zufrieden, wenn nicht sogar sehr zufrieden sind. Schlusslicht sind die Rechten, von denen 22 Prozent angaben, kein erfülltes Liebesleben zu führen.
So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Anhänger rechter Parteien selten kopulieren. Ganze 56 Prozent gaben an, höchstens einmal im Monat Geschlechtsverkehr zu haben. Darüber können Piraten nur lachen. 28 Prozent der Politneulinge verschwinden mindestens vier- bis sechsmal pro Woche unter Deck.
Trotzdem konnte ein beachtlicher Teil von ihnen bislang noch gar keine Beute machen. Sieben Prozent der Piraten-Wähler sind noch Jungfrauen. Bei keiner anderen Partei liegt der Wert über einem Prozent. Vielleicht können die Linken helfen. Denn Oskar und seine Stammesbrüder sind wahre Serienlover. 22 Prozent der roten Don Juans behaupteten, schon mehr als 25 Sexpartner(innen) gehabt zu haben. Bei den Grünen lag dieser Anteil bei 13 Prozent, bei den FDP-Anhängern bei sechs Prozent, bei CDU/CSUlern bei fünf Prozent und bei SPD-Wählern bei vier Prozent.
Beim Fremdgehen kennen die Anhänger von Rechtsparteien keinen Spaß. 92 Prozent der ewig Gestrigen würden beim Seitensprung ihrer Partnerin sofort Schluss machen. Bei allen anderen Polit-Gruppierungen liegt der Wert um die 60 Prozent.
Und wie sieht’s mit den sexuellen Wünschen aus? Mau! Der Großteil der Urnengänger würde sein Sexualleben überhaupt nicht verändern – selbst, wenn er dürfte. Allein die Freunde von Westerwelle und Rösler haben noch rege Fantasien. 18 Prozent von ihnen hätten gern mit mehr unterschiedlichen Partnern Geschlechtsverkehr. Ebenso viele wollen mehr Oralverkehr - immerhin hier schafft es die FDP auf 18 Prozent.
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