Für die Playboy-Sexstudie 2012 befragte das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid 1.000 Männer in Deutschland nach ihrem Liebesleben. Was besonders interessierte: Haben Männer mit Kohle tatsächlich den besseren Sex?
Kurz und knapp: Ja. Mit Geld lässt sich das Leben auch im Bett mehr genießen. Männer mit einem Haushaltsnettoeinkommen von über 2.500 Euro im Monat sind glücklicher im Schlafzimmer als Geringverdiener. 28 Prozent der Reichen gaben an, sehr zufrieden mit dem eigenen Sex-Leben zu sein. Hingegen bestätigten dies nur 16 Prozent derjenigen, die mit einem Nettoverdienst von unter 1.000 Euro haushalten müssen.
Ist das nur Zufall? Nein. Denn die Oberschicht ist zugleich aktiver. Mehr als die Hälfte der Gutverdiener (53 Prozent) hat mindestens zweimal in der Woche Sex. Das können gerade einmal 36 Prozent der Einkommensschwächeren von sich behaupten. 46 Prozent von ihnen verrieten in der Umfrage, höchstens einmal im Monat Geschlechtsverkehr zu haben.
Und selbst mehr Frauen können die Reichen aufreißen: 11 Prozent der Geldmacher verbuchten schon mehr als 25 Sexpartner in ihrem Leben auf der Habenseite. Bei den Geringverdienern war es lediglich ein Prozent, das eine solche Größenordnung vorweisen konnte.
Aber woran liegt es, dass einkommensstarke Männer auch im Bett besser abschneiden? „Gerade Arbeitslose sind oft psychogen gefrustet“, erklärt dazu Frank Sommer, Professor für Männergesundheit in Hamburg-Eppendorf. „Zwar haben sie mehr Zeit, leiden gleichzeitig aber an Antriebslosigkeit und fühlen sich unattraktiver, weshalb sie weniger ausgehen und es seltener zu sexuellen Kontakten kommt.“ Die bittere Wahrheit also: Geld spielt eine Rolle – vor allem beim Sex.
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