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Neue Studie: Machen Pornos wirklich vergesslich?

 

Hier und da ein paar Pornos geguckt und schon ist Ihr Gedächtnis löchrig wie ein Schweizer Käse? Ganz so schlimm ist es zum Glück nicht – aber Auswirkungen auf die Vergesslichkeit hat der Konsum von Sexfilmchen tatsächlich. Der Berater kennt die Ergebnisse einer neuen Studie.

Keine große Überraschung: Die Begriffe "Sex" und "Porn" gehören zu den fünf meisteingegebenen Suchbegriffen bei der Suchmaschine Google und 43 Prozent aller Internetnutzer sehen sich online Sexfilmchen an. Grund genug für die Forscher Christian Laier und Matthias Brand von der Universität Duisburg-Essen, sich die Auswirkungen des Porno-Konsums einmal etwas genauer anzusehen. Das sind die Ergebnisse der Studie, die im renommierten "Journal of Sex Research" erschienen ist:

Porno.jpg
Porno-Konsum macht vergesslich

So lief die Porno-Studie ab

Die Forscher arbeiteten für die Studie mit 28 Männern im Alter von durchschnittlich 26 Jahren. Den Versuchspersonen wurden Bilder gezeigt – mit neutralen, negativen, positiven und eben pornographischen Inhalten. Während des Betrachtens mussten sie durch einen Knopfdruck die Frage beantworten, ob sie das Bild schon einmal präsentiert bekommen hatten.

Porno-Konsum verschlechtert das Kurzzeitgedächtnis

Es stellte sich heraus, dass die Männer viel häufiger falsche Antworten gaben, während sie die Porno-Fotos sahen – nur 67 Prozent konnten sie richtig beantworten. Zum Vergleich: Bei "normalen" Bildinhalten waren es 80 Prozent. Die Folgerung der deutschen Forscher: Es gibt einen Zusammenhang zwischen der Kapazität des Arbeitsgedächtnisses und dem Betrachten von (Internet-)Pornografie. Zwar müsse die Studie noch weitergeführt werden, aber schon die ersten Ergebnisse könnten erklären warum pornosüchtige Personen oft negative Entscheidungen treffen würden, wie zum Beispiel ihre Arbeit oder soziale Kontakte vernachlässigen.
Übrigens: Noch mehr interessante Fakten über die schönste Nebensache der Welt finden Sie in unserem Sex-Lexikon. Viel Spaß beim Weiterbilden!

Felix Lenbach
 

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