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Luststeigerung: Es muss nicht immer Viagra sein

 

Stress im Job, schwaches Immunsystem, Müdigkeit - es sind nicht gleich Potenzstörungen, wenn ES sich mal nicht so anfühlt wie sonst. Unpässlichkeiten aller Art beeinträchtigen die Libido. Der Berater kennt die besten Tipps zur Luststeigerung mit natürlichen Mitteln.

Es fällt einem schwer zu glauben, dass eine solche Dosis hilft: einen Tropfen eines homöopathischen Arzneimittels in ein Glas geben, umrühren, einen Teelöffen daraus zu sich nehmen, den Rest weggießen. In dieser Mischung ist wissenschaftlich kein Wirkstoff nachweisbar und doch enthält er laut Homöopathie-Entdecker Dr. Samuel Hahnemann "Informationen", die den Körper anregen, sich selbst zu helfen.

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Auch homöopathische Mittel können für Luststeigerung sorgen

Welcher Typ sind Sie?

Jeder Typ Mensch hat sein Mittelchen. Aus einer Liste von 1500 Mitteln sucht der Homöopath nach sorgfältiger Anamnese das richtige aus. Die Anamnese, erklärt Heilpraktiker Alfred Stückrad aus Stockdorf bei München besteht aus Fragen zu Ihren Beschwerden, Ihrer allgemeinen Befindlichkeiten wie Schlaf, Essen, oder zum Beispiel auch über Ihren Sex.

Keinen Kaffee für drei Monate

Auch Koffein ist ein homöopathisches Mittel, sagt Stückrad. Seine Wirkung könnte die des Mittels aufheben. Daher sollte man für zirka drei Monate auf Kaffee verzichten. Schwarzen Tee, den einige Homöopathen ebenfalls ablehnen, erlaubt er. Seine Erfahrungen zeigen, dass Teein keine Beeinträchtigung ist.

Erstverschlimmerung

Geht erst mal gar nichts mehr oder weniger als vorher, sind Sie auf dem richtigen Weg. Das ist die sogenannte Erstverschlimmerung, die zeigt, dass der Körper auf das Mittel reagiert.

Geduld muss sein

Einige Wochen sollten Sie sich schon geben, um eine Veränderung wahrzunehmen. Homöopathische Mittel sind eben kein Viagra mit Sofortwirkung. Dafür aber haben sie einen Langzeiteffekt. Zweiflern sei gesagt: Schaden kann's ja nicht. Und es ist auch keine "weibische" Vorgehensweise, versichert Stückrad. In seiner Praxis saßen schon zahlreiche Kerle, die eben gerade eine schwache Phase hatten. Er hat sie auf die sanfte Tour wieder hochgebracht. Sein Lieblingsargument gegen die These, die Wirkung sei rein psychisch, lautet: "Wie kann es dann einem Kleinkind mit Neurodermitis helfen?" Und das tut es. Also, einen Versuch könnte es wert sein.

Anne Hanssen
 

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