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Dirty Talk: Schmutzig reden lernen

 

Genießen und schweigen, das war einmal. Dirty Talk ist der neue Anturner im Bett. Und der Berater, nie um die richtigen Worte verlegen, weiß genau, wie Dirty Talk am meisten Spaß macht.

In deutschen Schlafzimmern werden anstelle romantischer Liebesschwüre, gerne mal heiße Schweinereien ins Ohr der Liebsten geflüstert, wie eine Studie der TNS Emnid ergab. An der Spitze der Dirty Talker stehen die Berliner, von denen fast die Hälfte Gefallen an der Verbalakrobatik gefunden hat. Ölen auch Sie die Stimmbänder zum Dirty Talk.

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Dirty Talk für Fortgeschrittene: Fräulein Müller zum Diktat!

Dirty Talk für Anfänger

Wenn Sie mit Ihrer Partnerin kaum über ihr gemeinsames Liebesleben sprechen, sollten Sie einen soften Einstieg in den Dirty Talk wählen. Anstatt Ihre Liebste mit Verbalattacken, wie etwa „Ich mach´s dir jetzt, du Miststück“ zu überrumpeln, starten Sie am besten mit einem lauschigen Gespräch über Sex. Diesen Akt der Offenbarung im Bett zu vollziehen, ist eine feine Sache. Schließlich können Sie dann gleich losfummeln, wenn Ihre Freundin Ihnen endlich mal verrät, auf was sie so steht. Besonders Schüchterne lesen sich gegenseitig aus erotischer Literatur vor oder hören zusammen ein Hörbuch, in dem es zur Sache geht. Vielleicht kommen ja dann die passenden Ideen, wie man die eigene Lust vertonen könnte, und das nicht nur durch Stöhnen.

Dirty Talk für Fortgeschrittene

Wer vor einem „Fick mich“ keine Angst mehr hat, kann sich durchaus als fortgeschrittenen Dirty Talker bezeichnen. Warum versuchen Sie es also nicht mal mit Rollenspielen? Chef und Sekretärin, Arzt und Krankenschwester, Pilot und Stewardess: uns fällt da so Einiges ein – Ihnen sicherlich auch. Ernsthaftigkeit und Respekt sind die wichtigsten Hinweise, die wir Ihnen zu Ihren Abenteuern als sexy Captain mit auf den Weg geben können. Denn Sie wollen bestimmt weder in schallendes Gelächter ausbrechen, noch einen Proletenporno drehen.

Dirty Talk für die Fernbeziehung

Nichts leidet unter einer Fernbeziehung mehr, als der Sex. Wer sich wochenlang nicht zu Gesicht bekommt, vergeht vor Sehnsucht, um beim Wiedersehen dann doch müde auf dem Sofa rumzukuscheln. Arbeitstress und so! Zwingen Sie sich zum Sex: Beziehungen sind Arbeit, also strengen Sie sich an. Für die Zwischenzeit empfehlen wir heißen Telefonsex. Mag sein, dass Sie und Ihre Süße das erste Mal kichern wie Schulmädchen. Allerdings wird diese Scheu verschwinden, sobald sie den ersten Orgasmus am Hörer hatten. Probieren Sie es doch mal mit einem gehauchten „Was trägst du denn?“, und schon zeigt sich, ob Ihre Freundin nicht doch eine „Dirty Diana“ ist. Wortgewande Paare schreiben sich zusätzlich lüsterne Kurzmitteilungen und E-Mails, weswegen Sie kein einziges Wochenende mehr in Jogginghose vor dem Fernseher verbringen dürften. Versprochen!

Jenna Santini
 

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