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Digitale Schweinereien: Was ist eigentlich „Sexting“?

 

Scheinbar alle machen es, Apple will dagegen vorgehen und es wurde von einer Umfrage zum nervigsten Wort des Jahres gewählt: Sexting. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter diesem ominösen Begriff? Der Berater verrät es Ihnen.

Einer aktuellen Umfrage des britischen Markt- und Meinungsforschungsinstituts "YouGov" zufolge, ist das Wort "Sexting" die ärgerlichste Neuaufnahme im Wörterbuch. Die 2054 Befragten finden das Wort schlicht schrecklich. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter diesem Begriff? Wissen Sie es? Wenn nicht, klärt der Berater Sie hier auf.

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Sexting: die private Verbreitung erotischen Bildmaterials – soso ...

Sex + Texting = Sexting

Wikipedia definiert das Modewort so: „Sexting ist die private Verbreitung erotischen Bildmaterials des eigenen Körpers über Multimedia Messaging Services (MMS) über Mobiltelefone. Das aus dem anglo-amerikanischen Sprachraum stammende Kofferwort setzt sich aus Sex und texting (englisch etwa: „Kurzmitteilungen verschicken“) zusammen." Wenn Sie Ihrer Liebsten also ein Bild Ihres besten Stückes aufs Handy schicken, um Sie schon mal auf die bevorstehenden Freuden des Abends einzustimmen, dann bezeichnet man das als Sexting. Aber nicht nur Foto-Schweinereien, auch Textmitteilungen eindeutigen Inhalts fallen unter diesen Begriff.

Apple steht nicht so auf Sexting

Gerade erst hat das amerikanische „Patent and Trademark Office“ für Apple ein Patent mit dem Namen „Text-based communication control for personal communication device“ ausgestellt. Die Filter-Funktion soll SMS-Nachrichten mit sexualisiertem Inhalt aussieben. Nicht erwünschte Begriffe und Redewendungen werden gesperrt. Warum Apple nicht auf Sexting steht? Vorrangig will die Firma mit dem neuen Patent Kinder und Jugendliche vor extremen Sex-Inhalten schützen.

Aufheizen mit Sexting

Für Erwachsene stellt Sexting allerdings keine Gefahr dar. Die einzige Nebenwirkung: Man bekommt ganz viel Sehnsucht - und bis man sich real gegenübersteht, ist man schon mächtig aufgeheizt. Aber Achtung, Sexting ist nur für Paare geeignet, die sich schon länger kennen. Ihre Zufallsbekanntschaft vom letzten Bar-Abend sollten Sie nicht mit solchen Ferkeleien verstören. Um das Herz einer Frau zu erobern, sind romantische SMS viel besser geeignet. Erst wenn die Liebesfronten geklärt sind, kann man sich mit Sexting einen Weg in das Höschen seiner Liebsten texten.

Felix Lenbach
 

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