Mittlerweile gibt es ja zu jedem noch so abstrakten Thema haufenweise Studien und Umfragen. Nichts ist allerdings so unterhaltsam wie Sex - das gilt natürlich auch für Studien. Die Autorin Sabine Reichel hat aus genau diesem Grund die skurrilsten und lustigsten Sex-Studien und Statistiken in ihrem Buch zusammengefasst. Der Schmöker heißt "Warum Männer, die Staub saugen, mehr Sex haben" und verspricht neben der ein oder anderen unnützen Information auch viel Spaß beim Lesen.
Frauen sollten modern, selbstbewusst und emanzipiert sein - das ist zumindest die Meinung von 19 Prozent der befragten Männer. 92 Prozent bevorzugen allerdings das weibliche Idealbild aus der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts. Die sorgende und liebende Hausfrau ist beliebter den je.
Während Frauen vor Neid fast zerplatzen, wenn sie Models in Modezeitschriften ansehen, sind auch Männer nicht gegen deren Wirkung immun. Allerdings frustriert sie lediglich die Tatsache, dass sie bei diesen Schönheiten wohl niemals werden landen können. Männer können also auch Minderwertigkeitskomplexe haben...
Sie mögen als dumm verschrien sein, doch das kann den Blondinen egal sein. Einer Studie zufolge haben sie mehr Spaß im Leben als Nicht-Blondinen. Zudem verdienen sie bis zu sieben Prozent mehr und heiraten auch die reicheren Männer: Bis zu sechs Prozent mehr verdienen die Ehemänner der Blondinen.
Wenn man gängigen Vorurteilen glaubt, müssten Blondinen eigentlich auch besser im Bett sein. Hält man sich an die Tatsachen, so haben zumindest Menschen mit einem IQ zwischen 75 und 90 mehr Spaß am Sex. Niedriger sollte die Intelligenz allerdings nicht sein - das wirkt sich nicht sehr positiv auf den Bettsport aus. Übrigens: 80 Prozent der Superschlauen - also Mathematiker, Physiker und Ähnliches - bleiben sehr lange unberührt.
Wer seine Ehe in den Sand setzt, sollte es bei diesem ersten Versuch belassen. Einer Studie zufolge ist nämlich die Chance, dass die zweite Ehe hält, um 90 Prozent geringer als beim ersten Versuch. Und teuer ist es außerdem.
Wer pleite ist, muss sich ein kostenfreies Hobby suchen. Das könnte der Grund dafür sein,, dass die Griechen die Weltmeister des Bettsports sind: 164 Mal im Jahr haben sie Sex. Die Plätze zwei und drei belegen übrigens die Niederländer und die Dänen. Die Deutschen kommen immerhin auf einen respektablen vierten Platz.
Gut, mit Sex hat diese Studie nur in weitestem Sinne zu tun. Interessant ist sie aber trotzdem: Insbesondere alleinerziehende Mütter sind zum Sparen gezwungen. Dazu müssen 42 Prozent der 1,6 Millionen deutschen Single-Mütter Vollzeit arbeiten. Trotzdem hat jede dritte Alleinerziehende monatlich nur 1100 Euro zur Verfügung. Zum Vergleich: Nur 17 Prozent der alleinerziehenden Väter sind in der gleichen Situation.
Auch diese Studie hat wenig mit Sex, sondern vielmehr mit dem Endergebnis zu tun. Das süße Lächeln und Brabbeln von Babys soll einer Studie zufolge angeboren sein. Grund dafür ist, dass Babys zum Überleben auf die Hilfe Erwachsener angewiesen sind; diese Hilfe bekommen sie natürlich leichter, wenn jeder sich zu ihnen hingezogen fühlt.
Im Gegensatz zu Frauen sollen Männer auf feuchte Küsse stehen. Das kommt daher, dass Männer das Küssen lediglich als Vorstufe zum Sex sehen: Je mehr männlichen Speichel eine Frau beim Küssen aufnimmt, desto mehr Testosteron gelangt in ihre Blutbahn. Dieses wiederum soll ihr Lust auf Sex machen.
Eine Chefin zu haben, hat leider nicht immer etwas mit heißen Büro-Affären zu tun. Im Gegenteil: Weibliche Chefs sind sogar oft ziemlich unleidlich. 40 Prozent aller widerlichen Vorgesetzten sind Frauen. Ihnen als Mann kann das allerdings ziemlich egal sein: Weibliche Chefs suchen sich für ihre Attacken zu 70 Prozent Frauen aus.
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