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Die Orgasmus-Explosion: kuriose Sex-Fakten aus dem Tierreich

 

Wer kann am längsten, wer hat den Größten und wer wechselt seine Partnerinnen im Minutentakt? Ob im Wasser, in der Luft oder auf der Erde – im Tierreich ist so einiges los. Der Berater verrät Ihnen die skurrilsten Sex-Fakten.

Sie glauben, dass Ihr Liebesleben kompliziert ist? Weit gefehlt. Immerhin bleiben Sie nach dem Sex am Leben, bekommen nicht schon vor dem eigentlichen Akt einen Hörschaden und haben keinen drei Meter langen Konkurrenten. Wenn sich Tiere lieben, kann es ganz schön kurios werden.

Sex-Fakten: Bonobos sind ständig in Sex-Laune

Bonobos: Lieber Gruppensex statt Streit

Im Vergleich zu den Bonobos waren selbst die Rolling Stones in ihren besten Zeiten unschuldig. Die Zwergschimpansen sind in ständiger Sex-Laune und bei der Partnerwahl nicht wählerisch. Ob sie es nun mit Männlein oder Weiblein oder gar mit sich selbst treiben, ist ihnen völlig gleich. Hauptsache sie haben Sex. Und den nicht nur von hinten, wie die meisten Tiere es tun: Die Bonobos beherrschen Praktiken, die selbst das Kamasutra nicht kennt. Dabei dient das wilde Treiben vor allem der Stressminderung und der Versöhnung – also genau wie bei uns Menschen. Doch eine Sache sollte sich lieber nicht ähneln: Die Kopulationsdauer der Affen liegt bei etwa 13 Sekunden.

Bienen: Dieser Sex ist explosiv

Stellen Sie sich vor: Sie haben gewartet, gehofft und Stoßgebete in den Himmel gesendet. Und jetzt ist es soweit: Die Frau, die Sie schon so lange begehren, lässt sie endlich ran. Doch dann können Sie Ihre Errungenschaft weder genießen, noch Ihren Kumpels davon erzählen. Was für Sie nach einem furchtbaren Traum klingt, ist für männliche Honigbienen die harte Realität. Kommen die Drohnen nämlich in den Genuss, die Königin zu begatten, startet ihr Countdown. Um die Königin nicht zu enttäuschen, pumpt der Drohn in 15 Metern Höhe seine gesamte Körperflüssigkeit in den Penis. Kommt er zum Orgasmus, knallt es gewaltig. Der arme kleine Drohn explodiert und sein Penis bleibt in der Königin stecken. Mitleid kennt sie aber nicht. Haben die Arbeiterinnen den Penis entfernt, startet sie sofort die nächste Runde.

Ameisen: Sex ohne Gewissen

Auch die Ameisenkönigin meint es nicht gut mit den Männern. Nachdem sie sich mehrere Stunden von 20 bis 40 Männchen begatten lässt, verzieht sie sich einfach mit den 100 Millionen Spermien in ihrem Samensack. Die bewahrt sie dann 25 Jahre auf und befruchtet ihre Eier damit. Ihren Papa werden die zukünftigen Kinder nie kennenlernen, denn schon ein paar Stunden nach der Begattung sterben die Männchen.

Blauwale: ein monströses Sex-Spielzeug

Der Blauwal ist das Tier der Superlative. Mit bis zu 33,6 Metern ist er das größte und mit einer Körpermasse von bis zu 200 Tonnen das schwerste Tier, das jemals auf der Erde gelebt hat. Natürlich hat er somit auch den größten Penis aller Tiere: Sein bestes Stück kann bis zu drei Meter lang werden. Wenn Sie jetzt denken: „Ist doch klar, dass der Wal als größtes Tier auch den größten Lümmel hat“, geben wir Ihnen vollkommen Recht. Viel mehr Anerkennung hat die Bananenschnecke verdient. In Relation zur Körpergröße hat sie nämlich den längsten Penis. Glückwunsch!

Pandas: Sex-Muffel mit winzigem Penis

Sie wüssten ganz genau, wie Sie sich entscheiden, wenn Sie die Wahl zwischen einem Abendessen und Sex hätten. Der Pandabär wüsste es auch. Nur dass er immer das Essen vorziehen würde. Sex mag er nicht besonders. Nur an zwei bis drei Tagen im Jahr kann er sich für den Liebesakt aufraffen, die restliche Zeit verweigert er sich einfach. Liegt es vielleicht daran, dass der Penis bei den Männchen eher in die Kategorie winzig fällt und das Geschlechtsorgan der Weibchen grau und warzig ist? Wahrscheinlich – da vergeht wohl jedem die Lust.

Wasserwanze: Sex-Lockrufe lauter als Güterzug

Sie ist nur circa zwei Millimeter groß und trotzdem lauter als ein vorbeifahrender Güterzug oder ein ganzes Orchester. Die Wasserwanze Micronecta scholtzi kann mit ihrem Geschlechtsteil eine Lautstärke von bis zu 99,2 Dezibel erzeugen. Das Geräusch der Tierchen, die auf dem Grund von Flüssen und Teichen leben, ist sogar für Spaziergänger am Uferrand zu hören. Gedacht ist es aber für andere Wanzen, die sie mit dem Balzgeräusch anlocken wollen. Dafür reiben sie einfach ihren Penis am Bauch. Wenn’s doch nur immer so einfach wäre.

Laura Büchele
 

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