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Erektionsstörung: Wenn’s mit dem Sex nicht klappen will

 

Dass es mal nicht so klappt wie man(n) sich das vorstellt, kann vorkommen. Wenn es wiederholt passiert, wird es zum Albtraum. Der Berater hat Tipps, was Sie bei Erektionsstörungen tun können.

Einmal ist keinmal und sicher keine Katastrophe! In Deutschland ist jeder fünfte Mann irgendwann mit einer Erektionsstörung konfrontiert. Und zwar nicht jenseits der 60, sondern irgendwann im Alter zwischen 30 und 80.

Jeder fünfte Mann leidet manchmal unter Erektionsstörungen

Machen Sie sich frei vom Leistungsdruck

Sind Sie der Meinung, allzeit zu Höchstleistungen bereit sein zu müssen und sich keine Schwäche leisten zu dürfen? Verabschieden Sie sich von dieser Vorstellung! Der Mensch ist keine Maschine. Viele Faktoren können dazu führen, dass Sie entweder mal keine Lust verspüren oder Sie trotz Lustempfinden nicht Ihren Mann stehen. Müdigkeit, Stress, übertriebene Erwartungen, aber auch die unterschiedlichsten Unpässlichkeiten oder Krankheiten können dazu führen.

Unterschätzen Sie die Psyche nicht

Gut möglich, dass Ihre Psyche Ihnen einen Streich spielt. Ist es einmal passiert, stellt sich Panik ein, es könnte wieder passieren. Bei wiederholten "Ausfällen" kommt die Angst hinzu, es könnte Auswirkungen auf die Partnerschaft haben. Sie fühlen sich als "Versager", selbst wenn Ihnen Ihre Partnerin noch so verständnisvoll versichert, "das macht doch nichts, Liebling, das kann schließlich jedem mal passieren". Eigentlich macht das die Sache nur noch schlimmer. Doch mal ganz ehrlich: Egal was Ihre Partnerin sagt, sie kann eigentlich nur etwas Falsches sagen. Denn tröstlich sind ihre Worte in dieser Situation für Sie nicht wirklich. Sie setzen sich immer mehr unter Druck. Allein schon der Gedanke: "Heute muss es aber klappen", kann Auslöser dafür sein, dass rein gar nichts läuft. Auch wenn es Ihnen schwerfällt: Glauben und vertrauen Sie Ihrer Partnerin, sie sieht das vermutlich nicht im mindesten so dramatisch wie Sie selbst.

Scheuen Sie nicht den Gang zum Arzt

Bringen Sie auch eine kleine Auszeit oder ein romantisches Wochenende nicht wieder auf Touren, dann gehen Sie zum Arzt. Hinter Ihrem Problem kann sich auch eine Krankheit wie Diabetes oder eine Herzkrankheit verbergen, die behandelt werden muss. Sollte Ihnen der Arzt bestätigen, dass Sie vollkommen gesund sind, dann sind Sie beruhigt und können sich vielleicht auch wieder mehr auf die "schönste Nebensache der Welt" konzentrieren. Schlimmstenfalls kann Ihnen der Arzt auch medikamentös wieder auf die Sprünge helfen. Wenn er Ihnen zum Abschied wohlwollend auf die Schulter klopf und sich mit den Worten: "Halten Sie die Ohren steif!" verabschiedet, dann wissen Sie, was Sache ist.

Petra Henning
 

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