Die Frau, das unbekannte Wesen: Die Menschheit kann zum Mond fliegen und iPads entwickeln. Aber den weiblichen Körper lückenlos erforschen, das kann sie nicht. Noch immer gibt es Lustpunkte, deren Existenz nicht eindeutig wissenschaftlich erwiesen sind. Wer sie aber entdeckt, der hat einiges richtig - und seine Frau wahrscheinlich sehr glücklich gemacht. Der Berater hilft Ihnen gerne bei der Suche.
A-Punkt kommt von „Anterior Fornix Erogenous Zone“ und ist ein Bereich der Vagina, der angeblich sehr empfindlich auf Stimulation reagiert. Entdeckt hat diesen Punkt der malaysische Gynäkologe Chua Chee Ann. Nachdem er den A-Punkt zufällig bei einer Untersuchung gefunden hatte, testete er ihn bei weiteren Frauen. Nachdem - nach eigenen Angaben - einige spontan zum Orgasmus gekommen waren, veröffentlichte er seine Forschungen auf dem "Asian Congress of Sexology 2003". Angeblich ist dieser Punkt sogar noch erregbarer als der mysteriöse G-Punkt und befindet sich an der Scheidenvorderwand, irgendwo zwischen G-Punkt und Gebärmutterhals. Bei einer Stimulation dieser Zone werde die Frau feuchter, etwa ein Drittel bekomme multiple Orgasmen.
Sie haben bislang weder G-Punkt noch A-Punkt gefunden? Trösten Sie sich, denn den C-Punkt kennen Sie bestimmt. Dabei handelt es nämlich um die Klitoris. Die kann man auch mit C, also Clitoris, schreiben - daher der Name. Der wohl bekannteste Erregungsknopf der Frau ist stark mit Nervenendungen versehen - bis zu 8000 laufen hier zusammen. Manche Wissenschaftler gehen sogar davon aus, dass in Wirklichkeit jeder Orgasmus einer Frau von der Klitoris ausgeht. Was kaum einer weiß: Dieses Organ ist weit größer als angenommen. Rund elf Zentimeter soll seine Länge betragen, die Nervenenden reichen nämlich bis in die Vagina und die Schenkel hinein.
Das Schwellgewebe rund um die Harnröhrenmündung (= Urethra) einer Frau bezeichnet man als U-Punkt. Auch diese Stelle gilt als leicht erregbar. Sie befindet sich ungefähr in der Mitte zwischen Klitoris und Vagina im Scheidenvorhof.
Hätten Sie es gewusst? Nicht nur Männer, sondern auch Frauen haben eine Prostata. Sie ist etwas kleiner als die männliche, aber sie funktioniert genauso. Die weibliche Version befindet sich - so Forscher - im Bereich des G-Punktes. Bei Erregung bilden die etwa 40 Drüsen der weiblichen Prostata ein Sekret, das beim Orgasmus als weibliche Ejakulation ausgestoßen wird.
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