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Vater werden – die Not-To-Do-Liste

 

Sie haben gerade Nachwuchs bekommen und fänden es nun angebracht, dass sich die ganze Welt mit Ihnen freut? Tut sie gerne. – So lange Sie ihr nicht auf die Nerven gehen. Frei nach dem Motto „Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr“: Sechs Dinge, die sich ein frischgebackener Papa lieber verkneifen sollte

Klar, Sie sind stolz auf jedes Pfund und jeden Zentimeter. Aber Ihre Kumpels denken bei derlei Daten-Dropping nur: Sack Reis. Erinnern Sie sich daran, dass auch Sie bis vor ein paar Tagen gerade mal wussten, dass ein ordentliches Steak 200 Gramm wiegen muss. Verlangen Sie also von anderen nicht, einzuschätzen, ob das nun gut oder schlecht sein soll, dass Ihr Baby 3400 Gramm schwer ist.

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Sehr beliebt bei Männern, die Vater werden: Schrumpelfuß-Bilder

Schrumpelfuß-Bilder verschicken

Sie sehen (und fotografieren): einen zarten Babyfuß, zum Anbeißen süß. Ihr Umfeld sieht auf dem Bild: rötliche Schrumpelhaut, durchscheinende Adern. Und fragt sich: Ist das ein Mensch?! Ihre Wahrnehmung ist in den ersten Tagen nach der Geburt stark getrübt. Überdenken Sie deshalb lieber einmal mehr, was Sie wem schicken oder zeigen. Sie wollen doch keinen bleibenden Schaden anrichten.

Soooo müde sein

Schon klar: Sie sind sooooo müde. Aber hey, Sie wollten das so. Und die Kollegen können schließlich auch nichts dazu. Also, reißen Sie sich zusammen und gähnen Sie im Stillen. Irgendwann wird Ihr Kind sicher durchschlafen – so in circa drei Jahren.

Nachwuchs-Missionar werden

„Ihr solltet auch endlich Kinder kriegen.“ – Männer, die gerade ihr Baby auf dem Arm halten, denken, Sie dürften diesen Satz ungestraft befreundeten Pärchen ins Gesicht grinsen. Ganz tiefer Fettnapf. Die Fortpflanzungsvorhaben Ihrer Bekannten gehen Sie nach wie vor rein gar nichts an. Sie sind ja auch keine Elektrofachmann, nur weil Sie im Baumarkt mal ein Verlängerungskabel gekauft haben.

Über Ausscheidungsprozesse referieren

„Ganz am Anfang ist es schwarz, dann wird es gelb und weich, riecht aber überhaupt gar nicht schlimm“ – Leute, die bereits Kinder haben, wissen, was bei einem Baby hinten raus kommt. Alle anderen wollen es nicht wissen. Deshalb: Behalten Sie's für sich.

Anderen ihr Leben schlechtreden

„Seit unser Kleiner da ist, kommt es mir total sinnlos vor, auf Partys rumzustehen.“ Oder: „Für mich sind inzwischen einfach ganz andere Dinge wichtig als früher.“ Besprechen Sie derlei postnatale Lebensweisheiten lieber nur ganz privat mit Ihrer Partnerin. Denn Ihr Bekanntenkreis hat an seinen alten, sinnlosen Beschäftigungen komischerweise immer noch irre viel Spaß. Und glauben Sie uns: Sie werden bald auch wieder auf den Geschmack kommen.

Mareike Opitz
 

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