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Techniken für mehr Kreativität: So funktioniert der Geistesblitz nach Plan

 

Der Klassiker: Der Chef erwartet von Ihnen drei Lösungsverschläge für ein Problem, am besten bis gestern – und Sie sind völlig ausgebrannt. Hirntot. Keine Einfälle. Gut, dass der Berater drei Techniken für mehr Kreativität kennt.

Es heißt immer: „Kreativität hat man – oder man hat sie nicht.“ Das ist – mit Verlaub - gequirlter Quatsch mit Schlagrahm oben drauf. Selbst die Werbetreiber in Werbeagenturen ziehen sich nicht mal eben so auf Befehl eine geniale Idee aus der Schulter. Auch sie greifen manchmal auf Hilfstechniken zurück, um einen Einfall zu bekommen. Der Berater verrät Ihnen drei dieser Kreativitätstechniken.

Eine Mindmap zu erstellen, ist eine bewährte Kreativitätstechnik

Kreativitätstechnik „635“

Eine Methode für das gemeinsame Hirnen in der Gruppe. Sechs Teilnehmer brauchen jeweils ein Blatt Papier, auf das sie eine Tabelle (drei Spalten, sechs Zeilen) zeichnen. Nun muss jeder in fünf Minuten drei Vorschläge in die erste Zeile auf seinem Papier eintragen (635 = 6 Leute, 3 Vorschläge, 5 Minuten). Fertig? Dann bitte das Blatt an den Nebenmann im Uhrzeigersinn weiterreichen. Auf dem neuen Blatt werden dann wieder drei Vorschläge in die zweite Zeile (beim dritten Durchgang in die dritte Zeile, usw.) schreiben. Diese Technik eignet sich toll, um rasch viele Vorschläge zu bekommen. Problem: Man muss auch selbst schon Input liefern können. Den bekommt man vielleicht von der nächsten Kreativitätstechnik...

Kreativitätstechnik „Zufallstechnik“

Bei dieser Methode sollen zufällig ausgewählte Bilder oder Wörter dem Hirn auf die Sprünge helfen. Beispiel: Ihr Chef beauftragt Sie damit ein Motto für die diesjährige Firmenparty zu finden. Nach der Zufallstechnik greifen Sie nun beispielsweise in ein Regal mit Nachschlagewerken und schlagen eine beliebige Seite auf, wo Sie vielleicht auf das Wort „Geist“ stoßen. Voilà: Wie wäre es mit einer Grusel-Themenparty? Die Methode funktioniert sowohl mit zufälligen Wörtern als auch Bildern.

Kreativitätstechnik „Mind Mapping“

Legen Sie wieder ein Blatt Papier vor sich auf den Tisch und schreiben Sie Ihr Thema in die Mitte. Von diesem Kernthema aus zeichnen Sie nun Linien weg, ähnlich wie wenn Sie Sonnenstrahlen zeichnen. Auf jede dieser Linien schreiben Sie in Großbuchstaben ein Oberthema, das zu Ihrem Kernproblem gehört. Beispiel: Sie müssen ein Party-Konzept für die Betriebsfeier entwickeln. In der Mitte steht nun „Firmenparty“. Dann gehen davon weg die Oberthemen „Musik“, „Location“, „Gäste“, usw. Von diesen Oberthemen zeichnen Sie nun wieder je Thema dünnere Zweige weg, auf denen Sie dann das Thema untergliedern (diesmal in Kleinbuchstaben). Also Beispielsweise bei der Location dann „Wirtshaus“, „Firmenkeller“, „Hotelsaal“, etc. Wichtig ist, dass Sie unterschiedliche Farben benutzen, wobei jede Ebene aber in der gleichen Farbe sein sollte. Also zum Beispiel Musik, Location und Gäste in rot, Und die jeweiligen Unterpunkte dieser drei Oberpunkte dann alle in grün. Wie weit man das Spiel spielt und jeden Punkt noch mal verästelt und untergliedert ist jedem selbst überlassen.
Übrigens: Hier finden Sie noch mehr Tipps für mehr Erfolg im Job.

Max Reich
 

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