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Weißes T-Shirt – ein Klassiker im Kleiderschrank

 

Von puristisch bis sexy: ein weißes T-Shirt kann alles sein und alles aussagen. Im 20. Jahrhundert nur als Unterhemd getragen, wurde es in den Rockin' Fifties zum Zeichen der Rebellion und ist bis heute ein Basic, das in keinem männlichen Kleiderschrank fehlen sollte. Wer das weiße T-Shirt trägt, wofür es steht und wie man es stylt.

Der Name T-Shirt bedeutet eigentlich "Trainings-Shirt". Das Kleidungsstück entstand aus den Trikotleibchen der Matrosen und dem Ruderleibchen, beziehungsweise dem Trikotunterhemd des Mannes. Es war ein anliegendes Oberteil aus Baumwolltrikot mit kurzen, später auch langen Ärmeln und rundem Halsausschnitt. Nach dem zweiten Weltkrieg haben die US-Truppen das T-Shirt in khaki-farben verkauft, es wurde daraufhin in den 50ern von jungen Männern auch als Oberbekleidung getragen. Vor allem aber das weiße T-Shirt gehörte zur sogenannten Halbstarkenmode.

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Weißes T-Shirt: vom Unterhemd zur Pop-Ikone

Ein weißes T-Shirt schreibt Filmgeschichte

Wie so viele Kleidungsstücke wurde auch das weiße T-Shirt durch seine berühmten Träger popularisiert. Im 19. Jhdt. lediglich als Unterhemd getragen, machte Marlon Brando das Shirt im Film „Endstation Sehnsucht“ von 1951 salonfähig. Im zerrissenen, weißen T-Shirt ist er auf dem Filmplakat zu sehen. Auch James Dean sorgte 1955 in „...denn sie wissen nicht, was sie tun“ im weißen T-Shirt für Furore. Die beiden Schauspieler verliehen dem Basic, damals noch als Unterhemd bezeichnet, eine rebellische, attraktive Note. Die Auflehnung gegen das Establishment, machte das Kleidungsstück damals so beliebt und bis heute strahlt es unglaubliche Coolness aus. Wer also in alter Marlon Brando & James Dean-Manier die Frauen beeindrucken will, muss nur zu einem weißen T-Shirt greifen.

Weißes T-Shirt : V-Aussschnitt oder Rundhals?

Lange Zeit war das weiße T-Shirt generell mit einem runden Halsausschnitt versehen. Heute wird es auch öfter mit V-Ausschnitt getragen. Welche Ausschnittform man wählt, hängt ganz vom Typ ab, aber auch vom Anlass. Muskulösere Männer sollten auf jeden Fall das weiße T-Shirt mit V-Ausschnitt wählen, da es sexy wirkt, den Brustansatz besonders schön zur Geltung bringt und auch ein paar Brusthaare – soweit vorhanden – hervorblitzen lässt. Das weiße T-Shirt mit Rundhals ist etwas schlichter und kann auch am Arbeitsplatz, in der Kreativbranche und von Männern mittleren Alters getragen werden. Als Unterhemd wird das weiße T-Shirt ebenfalls am besten mit Rundhals getragen.

Weißes T-Shirt: Langarm oder Kurzarm?

Ein schlichtes weißes T-Shirt mit langen Ärmeln und Rundhals kann leicht als Skiunterwäsche missverstanden werden. Mit einem schönen Druck dagegen wird ein weißes T-Shirt mit langen Ärmeln schon eher als Freizeitbekleidung wahrgenommen. Im Sommer sollte ein weißes T-Shirt immer kurzärmelig sein und nach jedem Tragen gewaschen werden, da es bei starkem Schwitzen sonst schnell vergilbt. Die kurzen Ärmel dürfen am Arm anliegen, aber nicht einschnüren – das wirkt schnell prollig.

Weißes T-Shirt richtig gestylt

Oberste Styling-Regel: Nur beim legeren Freizeitoutfit ist das weiße T-Shirt angebracht. Die Kombination Anzug + weißes T-Shirt, wie in der 80er Jahre-Serie Miami Vice, gehört nicht ins Büro. Zur Jeans in dunkler Fifties-Waschung kombiniert, umgibt ein weißes T-Shirt immer noch die rebellische Aura der Halbstarken aus den Kultfilmen der 50er. Die subkulturellen Strömungen dieser Zeit, Greasers, Rockabillies, und Rock´n Roller können im weißen T-Shirt wieder gefeiert werden. Das Jackett macht ein weißes T-Shirt ausgehfein und zu Chinos kombiniert ist es das Sommeroutfit par excellence. Ganz hervorragend sieht ein weißes T-Shirt auch zur kurzen, dunklen Anzughose mit Bügelfalte aus. Der Komplett-Look weißes T-Shirt + weiße Hose sollte von Männern nur zu Puff Daddys berühmt berüchtigter White Party getragen werden. Auch zur klassischen Sportbekleidung gehört ein atmungsaktives, weißes T-Shirt, egal ob sie Rad fahren, klettern oder laufen gehen.

Annemarie Gassen
 

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