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Eisstockschießen - so geht's

 

Eis und Schnee machen das Ausüben vieler Sportarten im Winter unmöglich. Doch gerade auch durch die Minusgrade ergeben sich ganz neue sportliche Möglichkeiten: Eisstockschießen zum Beispiel. Was es mit dem All-time-Klassiker auf sich hat, zeigt Ihnen der Berater.

Für viele gilt Eisstockschießen als winterlicher Zeitvertreib rüstiger Senioren. Doch das wird der Sportart, die es mit "Curling" in verwandter Form sogar zu den Olympischen Spielen geschafft hat, nicht gerecht. Seine Ursprünge hat das Stockschießen vermutlich in Skandinavien, jedoch gilt heute der gesamte Alpenraum als Eisstock-Mekka. Doch auch in Norddeutschland, Tschechien, Polen, den USA und Kanada jagen mittlerweile immer mehr Aktive im Winter ihre Stöcke über gefrorene Wasserflächen.

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Eisstockschießen: Winterspaß – nicht nur für Rentner

Eisstockschießen: Das braucht man

Ein zugefrorenes Gewässer, drei bis sieben Mitspieler, Eisstöcke und Glühwein - das sind die Zutaten für das perfekte Eisstockerlebnis. Dabei steht der Spaß eindeutig im Vordergrund. Und auch die Grundidee ist schnell erklärt: Ähnlich wie beim Boccia am Strand oder beim Boule auf der Bahn geht es beim Eisstockschießen darum, seinen Eisstock näher an der Daube (= kleiner Holzwürfel) als der Gegner zu platzieren.

Eisstockschießen: Die Regeln

Da es sich beim Eisstockschießen um einen Freizeitsport handelt, gibt es keine starren Regeln: Jede Region und jeder Spielerkreis hat seine eigene Spielweise. Trotzdem gibt es einige Grundprinzipien, die es zu beachten gilt. Meistens treten beim Eisstockschießen zwei Mannschaften gegeneinander an, wenn man von Sonderdisziplinen wie dem Ziel- oder Weitschießen einmal absieht. Ideal sind vier Spieler pro Mannschaft mit jeweils vier Stöcken. Ein Spiel besteht dabei aus sechs Kehren, das heißt sechs Durchgängen. Die Mannschaft deren Eisstock am Ende eines Durchgangs am nächsten an der Daube liegt, bekommt zwei Punkte. Für jeden zusätzlichen Stock der gleichen Mannschaft gibt es einen Punkt. Die Mannschaft mit den meisten Punkten gewinnt. Alternativ ist jedoch auch die Wertung allein der gewonnenen Kehren ebenfalls sehr verbreitet. Und ganz wichtig: Bei der Kälte auf dem Eis nicht das Aufwärmen mit Glühwein vergessen. Ein bisschen Zielwasser kann ja nie schaden...

Julian Traut
 

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