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Sportboot fahren – die Lizenz zum Flitzen

 

Sportboot oder Jetski zu fahren ist wie Fliegen auf dem Wasser: Es sieht unendlich viel eleganter, leichter und lässiger aus als Tretbootfahren. Doch mit Ausleihen, Draufhüpfen und Losdüsen ist es beim Motorwassersport nicht getan. Der Berater weiß, wie man am Strand zum großen Auftritt kommt.

Sportboot zu fahren heißt: Schneller ans Ziel kommen. Egal, ob in geografischer oder stilistischer Hinsicht – oder was den Erfolg bei Frauen angeht. Die Frage ist nur: Motorboot, Speedboot oder Jetski? Da gibt es größere Unterschiede. Man braucht unterschiedliche Lizenzen, und nicht jeder darf jedes Motorwassersportgerät auch tatsächlich selber lenken.

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Sportboot fahren: Wer die Welle macht, muss einen Bootsführerschein haben

Speedboot – die Königsklasse des Motorwassersports

Speedboote erreichen mit einer Motorleistung von 600 bis 1000 PS Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 250km/h. Die Wasseroberfläche ist bei so einem Tempo hart wie Beton, weshalb dieser Motorwassersport bekannt ist aus Stunts in zahlreichen James-Bond-Filmen – und leider auch aus vielen Unfallmeldungen. Selber am Steuer sitzen dürfen Sie bei diesem schnellen Rennvergnügen also eher nicht – es sei denn, Sie streben eine internationale Motorwassersport-Karriere in der US-Offshore-Klasse an und haben eine entsprechende Lizenz erworben. Haben Sie nicht? Und wollen trotzdem das Rennvergnügen erleben? Dann können Sie sich bei Erlebnis-Onlineportalen wie Mydays.de oder Jochen-Schweizer.de umschauen, die Speedboot-Events in einer Preislage von 219,00 bis 250,00 Euro anbieten. Aber bitte halten Sie sich gut fest, wenn der Skipper Gas gibt!

Motorboot – Motorwassersport für alle

Etwas ruhiger als beim Speedbootfahren geht es auf einem Motorboot zu. Zu beachten ist nur, dass Sie schon ab einer Propellerwellenleistung von fünf Pferdestärken einen Sportbootführerschein brauchen, wenn Sie selbst am Steuer sitzen wollen. Die praktische Motorbootausbildung umfasst Fahrübungen und das Erlernen verschiedener Fahrmanöver mit einem Motorboot, Bootskunde sowie seemännische Knoten. Ein Paket aus Theorieunterricht inklusive der Lehrmaterialien und bis zu fünf Stunden Motorpraxis plus Prüfungsfahrten kostet im Schnitt 400 Euro. Zusätzliche Übungsstunden werden mit etwa 70 Euro veranschlagt. Die Mietpreise für kleine Motorboote belaufen sich auf bis zu 150 Euro pro Tag. Oder Sie kaufen sich der Einfachheit halber gleich ein eigenes Boot.

Jetski – das Wassermotorrad

Wenn man sich Action-Filme mit küstennahen Handlungsorten anschaut, sitzen oder stehen fast alle Schauspieler zwischendurch mal auf einem Jetski. Das ist wohl auch der Grund, aus dem alle Welt denkt, dass man sich im Urlaub einfach ein sogenanntes Wassermotorrad ausleihen und losfahren kann. Fakt ist jedoch, dass man für diese Motorwassersport-Fahrzeuge, die immerhin Geschwindigkeiten von 130km/h erreichen können, fast überall einen Sportbootführerschein braucht. In Deutschland ist das Fahren nur auf speziellen Jetski-Strecken und ausgewiesenen Wasserstraßen erlaubt, während es zum Beispiel in der Schweiz komplett verboten ist. Das Ausleihen kostet laut Jetmaxx.de bis zu 700 Euro pro Woche – also ungefähr so viel wie für denselben Zeitraum ein Sportboot.

Nähere Informationen zu den Lizenzen gibt es auf der Internetseite des deutschen Segler-Verbands

Jenna Santini
 

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