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Was Sie über Bluthochdruck wissen sollten

 

Sie haben öfter mit Kopfweh, Schwindelgefühlen oder Herzklopfen zu kämpfen? Dann könnte es sein, dass Sie an einem Bluthochdruck leiden. Wir geben Ihnen Tipps, wann Sie nicht mehr mit einem Arztbesuch zögern sollten und wie Sie selbst dafür sorgen können, dass sich Ihr Zustand wieder normalisiert.

Oftmals bemerkt man ihn erst dann, wenn es fast schon zu spät ist – den Bluthochdruck, in der Fachsprache auch bekannt unter dem Namen Hypertonie. Gerade Männer und Frauen ab 40 Jahren sollten deshalb regelmäßig bei Ihrem Arzt eine Blutdruckmessung vornehmen lassen, denn mit der Erkrankung Bluthochdruck ist wahrlich nicht zu spaßen. Übergewicht, ein erhöhter Cholesterinspiegel und eine ungesunde Lebensweise, zum Beispiel durch erhöhten Konsum von Alkohol und Nikotin, sollte Sie noch hellhöriger machen. Wir verraten Ihnen, wann es höchste Zeit ist, zum Arzt zu gehen und wer von Bluthochdruck betroffen ist.

Bluthochdruck.jpg
Ab 40 sollte man regelmäßig eine Blutdruckmessung vornehmen lassen

Bluthochdruck: Wann muss ich zum Arzt?

Wir wissen ja nur zu gut, dass ein Mr.Cool wie Sie denkt, er bräuchte keinen Arzt und könnte alle eventuell auftretenden „Zipperlein“ selbst kurieren. Tun Sie sich das nicht an. Mindestens zweimal im Jahr sollten Sie auch in jungen Jahren einen Allgemeincheck beim Doc machen oder zumindest hin und wieder bei der Apotheke um die Ecke den Blutdruck messen lassen. Wir empfehlen Ihnen allerdings, dringend einen Arzttermin zu vereinbaren, wenn bei mehreren Blutdruckmessungen erhöhte Werte festgestellt wurden, der Blutdruck konstant leicht erhöht ist, Sie ein Engegefühl im Brustraum verspüren, Sie häufiger mit Kopfschmerzen oder Schwindelgefühlen zu kämpfen haben oder aber wenn Sie öfter Symptome wie Atemnot, Müdigkeit, Herzklopfen, Schweißausbrüche, Nasenbluten oder Beklemmungen verspüren. Mediziner sprechen von Bluthochdruck, wenn der untere (diastolische) Wert über 90 mmHg und der obere (systolische) Wert über 140 mmHg liegt.

Bluthochdruck: Was sind die Risikofaktoren?

Eigentlich sollte Ihnen Ihre Gesundheit rund um die Uhr wichtig sein, aber Sie wollen ja nicht vor Ihren Freunden als Memme dastehen, indem Sie künftig nur alle zwei Monate weggehen? Ja, dieses Dilemma ist bekannt und dennoch ist es von hoher Bedeutung, die Risikofaktoren für den Bluthochdruck zu kennen und diese so gut es geht, auszuschalten. Die Entstehung von Bluthochdruck ist natürlich zu einem gewissen Teil auch erbliche Veranlagung, also forschen Sie ruhig mal in Ihrer Familie nach. Wenn Papa, Opa oder sonstige Vorfahren zu einem erhöhten Blutdruck tendieren oder gar ernsthaft krank waren, dann sollten bei Ihnen auf alle Fälle die Alarmglocken schrillen. Aber mit den Genen allein sind Sie noch nicht aus dem Schneider: Auch Störungen des Fettstoffwechsels, beispielsweise durch erhöhte Cholesterinwerte, Übergewicht, Rauchen, Diabetes, chronische Nierenerkrankungen, Bewegungsmangel, übermäßige Salzzufuhr, chronische Nierenerkrankungen, ein erhöhter Stresspegel und Medikamente wie Rheumamittel und die „Pille“ begünstigen einen hohen Blutdruck. Nur Sie selbst können durch Ihr eigenes Verhalten und eine gesündere Einstellung verhindern, dass es zum Äußersten kommt. Wird also Zeit, dass Sie mal Ihre Ernährung umstellen, am besten indem Sie weniger tierische Fette konsumieren und wöchentlich zwei Mahlzeiten mit frischem Seefisch einplanen. Der Fisch enthält nämlich spezielle Fettsäuren, die den Blutdruck senken und sich günstig auf Gefäßerkrankungen auswirken können.

Bluthochdruck: Wer ist betroffen?

Generell sind sich die Experten sicher, dass weder Jugend noch Geschlecht vor Bluthochdruck schützen. Die Herren sind allerdings noch häufiger betroffen als die Frauen, zumindest bis zu den Wechseljahren. Bis dahin sind die Damen durch das weibliche Hormon Östrogen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen geschützt. Im Schnitt beginnt die Erkrankung im Alter von 35 Jahren, ab dem 65. Lebensjahr leiden sogar über die Hälfte aller Menschen an Bluthochdruck. Die Dunkelziffer bei dieser Erkrankung wird als sehr hoch eingeschätzt, da nach Vermutungen die Hälfte aller Menschen nichts von Ihren erhöhten Werten erahnen und folglich nichts dagegen unternehmen. Gerade Erwachsene mittleren und höheren Alters und Personen mit Übergewicht sollten nicht tatenlos abwarten. Beruhigend zu wissen für all diejenigen, für die Blutdruckmessung noch ein Fremdwort ist: Es tut nicht weh, ist nicht unangenehm und dauert nicht lange. Die Messung erfolgt mit einer aufblasbaren Manschette am Oberarm – das sollten Sie also gerade noch so hinkriegen.

Bluthochdruck: Was kann er alles anrichten?

Der erhöhte Blutdruck tritt in den seltensten Fällen alleine auf und kann zahlreiche Begleiterkrankungen mit sich ziehen. Ein dauerhaft hoher Blutdruck kann zur Verkalkung der Blutgefäße (Arteriosklerose) führen und somit alle Gefäße nach und nach erheblich in Mitleidenschaft ziehen. Der vollständige Gefäßverschluss eines Herzkranzgefäßes kann schlussendlich den Herzinfarkt zur Folge haben. Aber Bluthochdruck kann auch zu Nierenversagen führen, dann wenn in den Organen zu wenig Blut gelangt und eine Schädigung des Nierengewebes folgt. Bei den Augen können Veränderungen der Netzhaut sogar zur Erblindung führen und sexuelle Dysfunktionen wie z.b. die Erektionsstörung beim Mann kann ebenfalls mit Ihrem hohen Blutdruck in Verbindung stehen. Die weiter oben erwähnte Arteriosklerose macht sich nämlich meist zuerst in den kleineren Arterien bemerkbar.

Laura Popescu
 

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