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Power Napping: Was bringt der kurze Schlaf?

 

Sie kennen ihn aus Ihrer Kindheit: den guten alten Mittagsschlaf. Mittlerweile Power Napping genannt, kämpft sich der kurze Schlaf außerhalb der Hauptschlafphasen seinen Stammplatz zurück. Der Berater weiß, warum.

Nach dem Mittagssnack noch eine Runde schlafen? Für Japaner nichts Besonderes: Das kurze Schlummern in der Öffentlichkeit nennen sie dort „Inemuri“ – und praktizieren es gerne und überall. In der U-Bahn, auf Parkbänken und im Büro schalten sie schlafend vom stressigen Alltag ab. Denn nicht nur nachts, auch tagsüber sorgt Schlaf für Erholung und tankt die Akkus wieder auf.

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Hut auf den Kopf und einfach wegdösen: So geht Power Napping

Nicht übertreiben: 20 bis 30 Minuten Power Napping reichen

Beim Power Nap sollten Sie es jedoch nicht übertreiben: Etwa zwanzig Minuten Schlummern genügen, um die Leistungsfähigkeit um bis zu dreißig Prozent zu erhöhen. Alles, was darüber hinausgeht, ist kontraproduktiv, da Sie nach etwa einer halben Stunde in die Tiefschlafphase fallen. Probieren Sie einfach mal aus, nach welcher Schlafdauer Sie sich erfrischt und munter fühlen – denn die ist bei jedem Menschen anders.

Effektives Nickerchen: Leistungsbereitschaft steigt

Nutzen Sie einen Teil ihrer Mittagspause für den gesunden Schlaf – und überwinden Sie damit auch gleich das gefürchtete „Mittagstief“. Einige Unternehmen haben Ruheräume eingerichtet, um ihren Mitarbeitern eine Siesta zu ermöglichen. Während des kurzen Schlafs werden Informationen im Gehirn verarbeitet und abgespeichert. Und das fördert die Konzentrations-, Leistungs- und Reaktionsfähigkeit: Es fallen weniger Fehler an, Kreativität und Motivation steigen. Auch Gelerntes wird gefestigt und die grauen Zellen sind wieder besser auf Trab. Power Napping lohnt sich also auch für Chefs, die damit effektiveres Arbeiten fördern können – die Leistungskurve steigt nach einem Nickerchen wieder nach oben.

Gesunde Auszeit: Burn-out vorbeugen

Nach einem Mittagsschlaf sind wir nicht nur fitter und besser gelaunt, die kurze Auszeit senkt auch das Risiko, einen Herzinfarkt zu bekommen. Eine tägliche Ruhephase schiebt Stress und Hektik zeitweise einen Riegel vor. Damit werden Sie auch weniger anfällig für das Burn-out-Syndrom. Der Berater nimmt sich die Tipps zu Herzen und gönnt sich jetzt erst mal eine Mütze Schlaf.

Katharina Büchele
 

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