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Immunsystem stärken: So trotzen Sie Bazillen & Co.

 

Besonders wenn's kalt und nass ist, sind wir anfällig für Krankheiten. Dann hustet noch der Busnachbar, und auch die Kollegin legt ihr Taschentuch gar nicht mehr aus der Hand. Kurz: Die Bazillen grassieren und unsere Abwehrkräfte müssen Höchstleistungen vollbringen. Der Berater weiß, wie Sie jetzt Ihr Immunsystem stärken.

Das Immunsystem ist unsere körpereigene Abwehr. Es schützt uns vor Krankheitserregern. Konkret heißt das: Ein starkes Immunsystem erkennt Fremdstoffe in unserem Körper und kämpft sofort gegen diese an, sodass Krankheiten gar nicht erst ausbrechen.

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Ausreichend Obst und Gemüse stärken das Immunsystem

Immunsystem stärken: gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse

Blasse Haut, Haarausfall, Schlafstörungen, häufige Erkältungen - das sind oft Anzeichen für ein schwaches Immunsystem. Allerdings gilt auch: Keine Panik, wenn Sie zwei bis drei Infektionen im Jahr haben. Das ist völlig normal. Um Ihre Abwehr langfristig zu stärken, braucht es gar nicht viel. Zu allererst sollten Sie sich gesund und ausgewogen ernähren. Wichtig sind die Vitamine C, E, A und die Mineralstoffe Eisen, Zink und Selen. Essen Sie viel frisches Obst und Gemüse. Außerdem wichtig: Vollkornprodukte. Denn sie enthalten wichtige Ballaststoffe und sorgen so für eine gesunde Darmflora. So können sich über die Nahrung aufgenommene Krankheitserreger nicht vermehren und überall ausbreiten. Übrigens: Linsen sind die reinsten Energiewunder. Sie liefern wichtige Ballast- und Mineralstoffe und enthalten beispielsweise weitaus mehr Eisen als Spinat. Überflüssig sind dagegen Vitaminpräparate – solange man sich an die Tipps zur gesunden Ernährung hält.

Immunsystem stärken: wenig Stress und mehr Sport

Es stimmt! In stressigen Phasen ist man besonders anfällig für Krankheiten. Es ist aber vor allem der Dauerstress, der unser Immunsystem belastet. In der Folge werden beispielsweise weniger Antikörper gebildet. Ein Anzeichen: Herpes-Bläschen, die der Körper normalerweise gut im Griff hat, kehren plötzlich zurück. Regelmäßige Erholungs- und Ruhephasen sind also unabdingbar für ein gesundes Leben. Außerdem ist Sport das richtige Mittel, um Stress abzubauen. Leichtes Joggen, Radfahren oder Schwimmen – am besten an der frischen Luft – sorgen für Energie und kräftigen die Abwehr. Durch den erhöhten Atemrhythmus nimmt der Körper mehr Sauerstoff auf. Die Sauerstoff bildenden roten Blutkörperchen vermehren sich und sorgen für eine bessere Durchblutung in den Organen.

Immunsystem stärken: genügend Schlaf bei guter Luft

Die einen brauchen mehr, die anderen weniger Schlaf. Dennoch sind sich Mediziner einig: Mit sieben bis acht Stunden Schlaf geht Ihr Körper auf jeden Fall gestärkt in den Tag. In dieser Zeit nehmen Sie die wichtigen Tiefschlafphasen mit und können neue Energien tanken. Wie wichtig Schlaf ist, zeigt sich auch daran, dass wir besonders viel schlafen, wenn wir krank sind. Tipp: Stellen Sie die nasse Wäsche zum Trocknen ins Schlafzimmer. Wenn die Luftfeuchtigkeit erhöht ist, beruhigt das die Nasenschleimhäute. Sauna, Kneipp und Wechselduschen Der Wechsel aus warmen und kalten Reizen härtet ab. Das haben bereits mehrere medizinische Studien bewiesen. Die Forscher gehen davon aus, dass der Körper durch den wiederholten Temperaturwechsel gelernt hat, angemessen auf die äußeren Reize zu reagieren. Das Immunsystem wird sozusagen für den Ernstfall trainiert. Allerdings haben die Wissenschaftler auch herausgefunden, dass eine Abhärtung des Körpers erst nach etwa zehn Wochen eintritt. Wer sich für den Winter stärken will, muss demnach rechtzeitig mit den Wechselduschen, Saunagängen und Kneipp-Kuren beginnen.

Stefanie Gentner
 

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