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Muskelkater ade

 

Tolles Training und autsch: am nächsten Morgen ist der Muskelkater da. Der Berater verrät, wie man den Schmerz lindern oder gleich ganz vermeiden kann.

Ob Joggen oder Wohnung renovieren: körperliche Anstrengungen können Muskelkater auslösen. Mit den entsprechenden Erste-Hilfe-Maßnahmen lässt sich der Muskelschmerz jedoch aushalten. Wenn Sie Muskelkater erst gar keine Chance geben möchten, stehen aufwärmen, „abwärmen“, Massagen und Sauna an erster Stelle.

Muskelkater.jpg
Muskelkater: Muss nicht sein

Wie Muskelkater entsteht

Muskelkater trifft meist die Ungeübten. Durch eine ungewohnte Belastung entstehen winzige Risse in dem überbeanspruchten Muskelgewebe. Diese sogenannten Mikrorupturen füllen sich langsam mit Wasser und belasten das umliegende Gewebe. Die Muskelfasern schwellen an und überdehnen durch die eindringende Flüssigkeit. Diese Überdehnung wird als Muskelkater wahrgenommen, der normalerweise einen Tag nach der starken Beanspruchung der schmerzenden Muskelpartie auftritt, und knapp eine Woche bestehen bleibt. Die zeitliche Verschiebung stellt sich ein, weil die Abfallprodukte, die mit den Muskelrissen entstanden sind, erst auf Nervenzellen treffen müssen, um den Muskelschmerz auszulösen. Früher wurde angenommen, dass Muskelkater durch eine Übersäuerung des Muskelgewebes auftritt. Diese Theorie gilt heute unter Sportmedizinern als überholt.

Erste Hilfe bei Muskelkater

Die betroffenen Muskeln erscheinen verhärtet, sind kaum belastbar und machen sich bei jeder Bewegung bemerkbar. Muskelkater sollte jedoch niemals mit noch mehr Anstrengung bekämpft werden. Gönnen Sie sich lieber eine Trainingspause. Als Erste-Hilfe-Maßnahmen helfen warme Duschen und Bäder mit Oregano- oder Teebaumölzusätzen, die die Blutgefäße erweitern und so zu einer Muskelentspannung führen. Schnelle Schmerzlinderung versprechen Massagen mit einer Trockenbürste oder das tägliche Einreiben mit Franzbranntwein.

Muskelkater vorbeugen

Wenn Sie Muskelkater von vorne herein vermeiden möchten, sollten Sie sich vor anstrengenden körperlichen Tätigkeiten aufwärmen. Das gilt vor allem für Sportmuffel, die sich beim Möbel schleppen oder der Sportwette mit den Kumpels leicht verausgaben. Lockeres Treppen steigen, auf der Stelle gehen und mit den Armen rudern beugen den schmerzhaften Muskelrissen vor. Nach dem Umzug oder dem Sport steht ein Cool-Down-Programm an. Also nicht gleich auf das Sofa legen, sondern durch Umhergehen „abwärmen“. Fahrräder und Laufbänder in Fitnessstudios verfügen über Auf- und Abwärmprogramme, die vor und nach dem Training unbedingt genutzt werden sollten. Beides fördert eine gute Durchblutung, die wiederum Muskelkater vermeidet. Vor dem Dauerlauf können Sie Ihre Muskulatur mit Massagen auf die Beanspruchung vorbereiten. Danach helfen Saunagänge, um Muskelverletzungen Abhilfe zu leisten.

Jenna Santini
 

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