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Flatrate: Wie komme ich überall billig ins Internet?

 

Wie Sie mit Flatrates den teuren Internetrechnungen im Hotel ein Schnippchen schlagen und überall Ihr iPad oder Notebook ins Netz bringen? Der Berater erklärt Ihnen die Tricks.

Nachdem inzwischen kaum noch jemand die überteuerten Hotel-Telefone nutzt, versucht manch Hotelier nun, mit einem Internetzugang Reibach zu machen - teilweise sind Tagespreise üblich, zu denen man anderswo einen ganzen Monat lang Internet abonnieren kann. Aber viele Anwender haben eigentlich schon einen Internet-Vertrag, der mobile Nutzung ermöglicht: Mit der Datenkarte in ihrem Smartphone. Und wenn nicht, wird es höchste Zeit, eine SIM-Karte für eine günstige UMTS-Datenpauschale zu besorgen. Wer sich gut informiert, bekommt bei manchem Anbieter schon für zehn Euro monatlich eine Flatrate (und die sollte man auch haben). Jetzt fehlt nur noch ein UMTS-W-Lan-Router, und das private Internet steht auch im Park und im Hotelzimmer bereit. Die SIM-Karte steckt man in den Router, und der setzt das UMTS-Signal in ein W-Lan-Funksignal um, das jedes Gerät versteht. Es ist nicht nötig, ein teures iPad mit Mobilfunkanbindung zu kaufen. Der Router ersetzt auch den UMTS-Stick fürs Notebook. Selbst wer schon ein iPhone besitzt, profitiert - denn viele interessante Apps darauf weigern sich, via Mobilfunk zu arbeiten und bestehen auf einem W-Lan.

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Flatrate: Wie kommt man kostengünstig überall ins Internet?

Flatrate: Trekstor Portable W-Lan Hotspot

Je nach Routermodell bis zu 16 Geräte kann man auf diese Weise mit dem Netz verbinden. Eine ganze Familie oder Arbeitsgruppe kann sich so eine Verbindung teilen. Und da die Router auch Akkus eingebaut haben, muss man nicht im Konferenzraum sitzen bleiben - solange Handyempfang besteht, läuft auch das Internet. Also auch auf dem Rücksitz des Autos oder im Zug während der Fahrt. Lediglich im Ausland steht der Anwender vor denselben Problemen wie sonst - Daten-Roaming ist und bleibt exorbitant teuer. Drei Geräte, in denen schon alles nötige eingebaut ist, bestimmen derzeit den deutschen Markt. Der Portable W-Lan Hotspot ist das derzeit günstigste Gerät. Egal ob unter Trekstor-Marke im Elektronikmarkt oder bei den Mobilfunkern von O2 unter dem Original-Namen Huawei E5, das Gerät kostet jeweils kaum mehr als 130 Euro. Trotzdem ist alles drin, was der Anwender braucht: Bis zu fünf externe Geräte lassen sich darüber mit dem Internet verbinden, der eingebaute Akku hält deutlich länger als bei der Konkurrenz, und das Display verrät sogar einiges über den Verbindungsstatus. Lobenswert: Schon im Auslieferungzustand ist das Funknetz verschlüsselt. Da der Code auf der Rückseite abgedruckt ist, sollte man ihn besser ändern.

Flatrate: D-Link MyPocket Router DIR-457

Für den DIR-457 veranschlagt der Hersteller D-Link etwa 200 Euro. Der UMTS-Router bringt bis zu 16 Geräte ins Netz - er eignet sich also zum Beispiel auch für Meetings in der Firma, wenn alle Beteiligten einen Internetzugang bekommen sollen. Leider ist sein Akku der kleinste unter den Konkurrenten - nach anderthalb Stunden mobiler Nutzung ist erneut Kontakt zur Steckdose fällig.

Flatrate: Mifi 2352

Die US-Firma Novatel hat mit der Mifi-Serie mobile UMTS-Router quasi erfunden - jedenfalls als erste mit großem Erfolg auf den Markt gebracht. In Deutschland sind Mifi-Geräte bisher nur bei Vodafone im offiziellen Angebot - allerdings ohne Vertrag zum Anti-Schnäppchen-Preis von etwa 230 Euro. Das Modell Mifi 2352 bringt maximal fünf Notebooks, iPads und so weiter gleichzeitig ins Internet. Da es nur LED-Statuslämpchen besitzt, sollte man das Handbuch gut studieren. Sein Akku liefert genug Strom für etwa vier Stunden kontinuierlicher Nutzung.

Flatrate: Alternativen

Viele Handys stellen ihre eigene Internetverbindung auch über W-Lan oder Bluetooth-Funk zur Verfügung - wenn sie W-Lan beziehungsweise Bluetooth eingebaut haben, die richtige Software installiert ist und der Provider es erlaubt. In Deutschland will sich T-Mobile das Tethering genannte Feature zum Beispiel extra bezahlen lassen. Erst danach steht die Flatrate.

Markus Grabner
 

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