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Die Wiener Auster – Erregung zwischen langen Beinen

 

Diese Sex-Stellung hat es in sich: Die Wiener Auster klingt nicht nur lecker, sie macht tatsächlich großen Appetit. Wie sie funktioniert und warum die Wiener Auster so heißt, wie sie heißt – der Berater weiß es.

Die guten „Sylter Royal“ können Sie beruhigt im Kühlschrank lassen – gerne eisgekühlt für ein lustvolles Dinner nach dem Bettgeflüster. Auch brauchen Sie für die Wiener Auster weder Zitrone, noch Champagner, nur ein bequemes Plätzchen zum Liegen und eine Partnerin mit gelenkigen Beinen. Dann kann es direkt losgehen.

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Echt lecker: die Wiener Auster

So funktioniert die Wiener Auster

Die Frau liegt klassisch auf dem Rücken, wie bei der Missionarsstellung. Sie legt die Beine über die Schultern des Mannes und verschränkt diese hinter seinem Kopf. Er beugt sich über sie. Dabei kann er ihre angeheizte „Höhle“ sehen – wie die Wiener Auster auch in der Kamasutra-Sprache genannt wird. Dann legt sich der Mann mit seinem ganzen Gewicht auf die Frau und es kann zwischen der Beinzange richtig zur Sache gehen. Der Tipp für den Anfänger: Schauen Sie Ihrer Liebsten tief in die Augen, das erregt beide Seiten zusätzlich. Bei einer Variation für Fortgeschrittene kreuzt die Frau ihre Füße hinter dem Nacken des Mannes und hebt das Becken leicht an. Der Mann kann ihren Rhythmus kontrollieren, indem er sie fest am Allerwertesten greift. Probieren Sie einfach die verschiedenen Variationen aus! Aber brechen Sie ihrer Liebsten dabei nicht die Beine.

Das sind die Vorteile der Wiener Auster

Diese Sex-Stellung hat für beide Seiten gleichermaßen Vorzüge: Der Mann kann bei der Wiener Auster besser und tiefer in die Frau eindringen als bei anderen Positionen. Er spürt sie besonders intensiv, da ein größerer Druck auf den Penis ausgeübt wird. Die Frau kann variieren: Wenn sie ihre Beine zusammenhält, wird die Scheide enger und die Reibung für beide größer. Spreizt sie sich wie beim Wasserballett, wird er schon bald zum richtigen Austern-Taucher und kann womöglich auch ihre Perle finden. Männer mit kürzerem Penis werden diese Sex-Position schon bald zu ihrer Lieblingsstellung erklären, weil bei ihr die Vulva angehoben und entsprechend dargeboten wird. Doch auch die Liebste wird die Vorteile der Wiener Auster zu schätzen wissen. Viele Frauen bekommen wegen der erhöhten G-Punkt-Stimulation starke Orgasmen. Wer so lustvoll an den richtigen Stellen berührt wird, wird vielleicht öfters seine Schalen öffnen.

Woher die Wiener Auster ihren Namen hat

Die Frage, was eine Auster denn mit Wien zu tun hat, ist mehr als berechtigt – schließlich liegt Wien noch nicht einmal am Meer. Dafür ist die Stadt umso berühmter für seine Kunst: So war es der Maler Peter Johann Nepomuk Geiger, der die Sex-Stellung im Jahr 1840 ins Gespräch brachte. Sein Aquarell aus dieser Zeit zeigt ein Liebespaar, das es mit geöffneter Beinzange auf einem Sofa treibt. Dieses Bild sorgte bei der Wiener Gesellschaft für Interesse – und die Wiener Auster seither für Erregung. In Bordellen war sie eine der gefragtesten Sex-Positionen ihrer Zeit und sie ist es bis heute nicht nur in Wien geblieben. Fragt sich nur noch, was sich eigentlich hinter der Mozartkugel und der Sachertorte verbirgt?

Anja Damm
 

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