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Gekaufte Liebe exklusiv: So funktioniert Escort

 

Sie möchten ein Geschäft mit erfolgreichem Abschluss belohnen oder Abwechslung in die heimische Küche bringen? Ein Bordellbesuch ist Ihnen zu indiskret oder plump? Dann sollten Sie über eine Escortdame nachdenken. Damit Sie wissen, wie Escort funktioniert, hat der Berater nachgeforscht.

Der Wunsch nach der Sünde liegt in der Natur des Menschen. Das haben geschäftstüchtige Unternehmer erkannt und sogenannte Begleitagenturen gegründet. Escortservices gibt es im Netz mittlerweile wie Sand am Meer. Deshalb ist es wichtig, sich etwas umzusehen, bevor man sich für eine Agentur entscheidet. Auf den Profilen der Escortdamen finden Sie neben Bildern und körperlichen sowie Persönlichkeitsmerkmalen der Dame auch ihre Vorlieben, die von Fesselspielen, Date mit einem anderen Paar über Latexwäsche bis hin zu frivolem Ausgehen reichen. Darüber hinaus finden Sie auf dem Profil der Dame Ihrer Wahl ihr Lieblingsgetränk, -Parfum und –Blume. Das alles klingt beinahe schon nach einem Datingportal, richtig. Escort ist die höchste und vor allem kostspieligste Form der käuflichen Liebe und genau deshalb gibt es auch einige Spielregeln zu beachten.

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Wer für Escort zahlt, kann mit Qualität rechnen

Was kostet eine Escortdame?

Wenn Sie in den exklusiven Genuss mit der Escortlady kommen möchten, müssen Sie schon etwas Flieder stecken haben. Und das ist auch wörtlich gemeint, denn: Es ist beinahe üblich, dass man der Dame – außer dem abgesprochenen Tarif – kleine Geschenke wie Blumen oder Parfums mitbringt und darüber hinaus ein Trinkgeld gibt. „Die so genannte ‚Private Time’ hat bei mir für zwei Stunden 360 Euro gekostet, exklusive Anreise“, erzählt Jacky, die das beste Pferd im Stall ihrer Agentur war – bis sie ausstieg. Die Escortdame kommt aber auch nicht nur für einzelne Stunden mit, sie kann Sie auch auf einen sündigen Urlaub begleiten. Das kostet dann schnell das Zehnfache, ist aber auf die Woche umgerechnet ein echtes Schnäppchen. Von dem Betrag, den die Escortdame zu Beginn der „Private Time“ in einem weißen, unverschlossenen Umschlag in bar erhält, bekommt die Agentur etwa 30 Prozent.

Wie buche ich die Escortdame?

Der leichteste Weg ist, sich die Wunschdame im Internet auszusuchen und sie bei der Agentur dann telefonisch zu buchen, da die Zentrale oft Rückfragen hat. Zum Beispiel wird Sie die Telefonistin fragen, ob Sie irgendwelche speziellen Wünsche haben, damit die Escortlady etwaiges Sexspielzeug mitbringen kann. „Genau so wichtig ist es, dass der Mann vorher sagt, wenn die Dame keinen Slip tragen soll, ein schwarzes oder ein weißes Mieder, schließlich bezahlt er für die Dienstleistung“, erklärt das ehemalige Escortmädchen Jacky.

Der Umgang mit der Escortlady

Die meisten „Private Times“ beginnen mit einem Date an der Hotelbar. Auf Erkennungsmerkmale wie eine rote Rose sollten Sie unbedingt verzichten, da das viel zu auffällig ist und dies außerdem zu Problemen mit dem Hotel und der Sitte führen könnte. „Die Escortlady sollte wissen, wie weit der Sperrbezirk ihrer Stadt geht und vom Hotel im Zentrum abraten. Im Ernstfall bekommt aber nur sie Probleme mit der Sitte“, weiß Jacky. Der Vorteil am Treffen an der Bar ist, dass Sie etwas Zeit haben sich anzunähern und Spannung aufzubauen. Die Rechnung bezahlt selbstverständlich der Mann. „Nach einem Getränk sollte der Mann dann aber vorschlagen, auf das Zimmer zu gehen“, empfiehlt Jacky. Außerdem: „Auch die Escortlady will damenhaft behandelt werden und wird einem Gentleman mit Sicherheit schönere Stunden bescheren als einem Stoffel.“

Gibt es beim Escort eine Sex-Garantie?

„Absolut“, sagt Jacky. Nun ja, generell kann die Dame nicht dazu verpflichtet werden, aber es ist gang und gäbe, dass das auch in den Verträgen so klar formuliert wird – trotz Sittenwidrigkeit. Escortservice bedeutet aber eben Sex – anders, als wenn Sie einen Begleitservice rufen. Begleitdamen begleiten Sie zum Essen oder in die Oper, anfassen ist verboten. „Nur wenn der Mann besonders übel riecht oder ungepflegt ist, wird die Escortdame ablehnen. Deshalb besser kurz vorher unter die Dusche springen, dann gibt es keine Probleme.“

Was passiert mit der Escortdame auf dem Zimmer?

Im Zimmer angekommen ist es wichtig, zu allererst die Bezahlung zu regeln. „Die Dame darf den Mann nie darauf ansprechen müssen, da es zum Stimmungskiller werden kann“, rät die ehemalige Escortdame. Wer will, kann sich noch kurz frisch machen. „Außer das ist anders abgesprochen, fand ich es wichtig, dass der Mann im Zimmer den ersten Schritt macht und zeigt, wo es lang geht, denn selbst Escortdamen wollen einen Mann und keine Lusche“, sagt Jacky, die in ihrem Escortprofil übrigens als „devot“ kategorisiert wurde. Wenn sich die vereinbarte Zeit dem Ende zuneigt, wird Sie die Dame fragen, ob Sie verlängern möchten. Wenn ja, muss sie kurz die Agentur benachrichtigen. Wenn nicht, gebietet es der Anstand, sie zur Tür zu begleiten und sich zu bedanken.

Was mache ich, wenn ich mit der Escortlady unzufrieden bin?

Zeigt sich die Dame arrogant, können Sie es anschließend auf jeden Fall der Zentrale melden. Trotzdem sollten Sie so viel Gentleman sein und den vollen Preis bezahlen. „Das muss der Mann auch“, sagt die Fachfrau. „Wenn der Mann dann das nächste Mal bucht, bekommt er entweder einen Preisnachlass oder sogar zwei Stunden von der Agentur gratis.“ Die Konkurrenz zwischen den Agenturen ist ziemlich groß, was sich als für den Kunden nur zum Vorteil auswirken kann.

Was mache ich, wenn meine Frau anruft?

Selbstverständlich brauchen Sie ein gutes und glaubwürdiges Alibi für die Zeit Ihrer Auszeit. Am besten ist, Sie sind auf einer Geschäftsreise und das natürlich in einer anderen Stadt, das weiß auch Jacky: „Nie in seiner eigenen Stadt zu buchen ist die Vorsichtsmaßnahme Nummer eins.“ Sollten Sie während Ihrer „Private Time“ einen wichtigen Anruf bekommen, wird jede Escortdame das Zimmer verlassen oder den Fernseher anstellen, damit Sie in Ruhe telefonieren können und nichts auffällt.

Jo Eisenach
 

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