Mehrmals am Tag einen Orgasmus zu haben – dagegen ist eigentlich nichts einzuwenden. Doch wer anfängt, andere Lebensbereiche zu vernachlässigen, ist möglicherweise krank. An diesen Anzeichen erkennt man, ob die Lust nur ausgeprägt oder schon krankhaft ist:
Solange der Alltag nicht darunter leidet, kann man jeden, der mehrmals am Tag Sex hat, eigentlich nur beglückwünschen. Bekommt er dadurch allerdings Probleme im Job, zerbrechen Partnerschaft oder Freundschaften daran oder treiben ihn käufliche Liebe und Pornografie in den finanziellen Ruin, dann ist der Mensch krank.
Um wieder einen Kick zu bekommen, steigern Süchtige ihre Dosis immer weiter. Müssen sie eine Zeit lang ohne Sex auskommen, leiden sie unter klassischen Entzugserscheinungen, wie Zittern oder Schweißausbrüche.
Süchtige fühlen sich nach einem Orgasmus nicht entspannt. Sie empfinden Scham und Selbstverachtung. Dabei macht es keinen Unterschied, ob sie ihre Sexsucht im Puff oder allein vor dem Computer ausleben. Weitere Informationen gibt es in der Selbsthilfegruppe der anonymen Sex- und Liebessüchtigen: www.slaa.de
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