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Woran erkennt man eine Sexsucht?

 

Tiger Woods, Jesse James und David Duchovny machten das Leiden populär. Doch ein paar Seitensprünge und eine gut sortierte Pornosammlung müssen nicht zwangsläufig krankhaft sein. Was sind also Anzeichen für eine Sexsucht?

Mehrmals am Tag einen Orgasmus zu haben – dagegen ist eigentlich nichts einzuwenden. Doch wer anfängt, andere Lebensbereiche zu vernachlässigen, ist möglicherweise krank. An diesen Anzeichen erkennt man, ob die Lust nur ausgeprägt oder schon krankhaft ist:

Sexsucht.jpg
Sexsucht: Woran erkennt man, ob das Verlangen krankhaft ist?

1. Anzeichen für eine Sexsucht: Alles andere ist zweitrangig

Solange der Alltag nicht darunter leidet, kann man jeden, der mehrmals am Tag Sex hat, eigentlich nur beglückwünschen. Bekommt er dadurch allerdings Probleme im Job, zerbrechen Partnerschaft oder Freundschaften daran oder treiben ihn käufliche Liebe und Pornografie in den finanziellen Ruin, dann ist der Mensch krank.

2. Anzeichen für eine Sexsucht: Dosissteigerung und Entzugserscheinungen

Um wieder einen Kick zu bekommen, steigern Süchtige ihre Dosis immer weiter. Müssen sie eine Zeit lang ohne Sex auskommen, leiden sie unter klassischen Entzugserscheinungen, wie Zittern oder Schweißausbrüche.

3. Anzeichen für eine Sexsucht: die Befriedigung bleibt aus

Süchtige fühlen sich nach einem Orgasmus nicht entspannt. Sie empfinden Scham und Selbstverachtung. Dabei macht es keinen Unterschied, ob sie ihre Sexsucht im Puff oder allein vor dem Computer ausleben. Weitere Informationen gibt es in der Selbsthilfegruppe der anonymen Sex- und Liebessüchtigen: www.slaa.de

Birgit Querengäßer
 

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