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Urlaubsplanung: Das sind Ihre Rechte im Job

 

Jedes Jahr das Gleiche: In der Firma gibt es Streit um die Urlaubsplanung. Doch darf Ihnen Ihr Chef den Urlaub verbieten? Oder können Sie einfach Urlaub nehmen, wie und wann Sie wollen? Der Berater weiß es.

Alle Jahre wieder geht im Sommer die große Schlacht um den Urlaub los: Alle wollen zur gleichen Zeit in die Sonne fahren. Doch irgendwie sind es am Ende immer Sie, der hinter den anderen zurückstecken muss. Woran liegt das? Darf Ihr Chef Ihre Urlaubswünsche einfach übergehen? Oder machen Sie bei der Planung irgendetwas falsch? Der Berater zeigt Ihnen die Tipps und Tricks zur optimalen Urlaubsplanung und verrät, wie Sie doch noch stressfrei in den Süden kommen.

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Immer wieder gibt es Probleme bei der Urlaubsplanung

Rechte bei der Urlaubsplanung: Frauen und Kinder zuerst

Das heißt natürlich: Sie samt Frau und Kindern zuerst. Wenn Sie Familienvater sind, sind Sie zumindest während der Schulferien mit Ihrer Urlaubsplanung auf der sicheren Seite. Der Arbeitgeber ist nämlich berechtigt, Ihnen den Vorrang vor Alleinstehenden zu gewähren. Gehören Sie aber zur zweiten Gruppe, kann es passieren, dass Sie mit Ihrem Urlaub auf einen Zeitpunkt außerhalb der Ferienzeit ausweichen müssen. Aber trösten Sie sich: Zur Nebensaison kommt Sie Ihr Urlaub wesentlich billiger.

Rechte bei der Uralubsplanung: Wichtige Projekte gehen vor

Zwar ist Ihr Arbeitgeber rechtlich verpflichtet, Ihre Urlaubswünsche zu berücksichtigen, allerdings nur dann, wenn Sie auch wirklich zu entbehren sind. Steht ein wichtiges Projekt an oder haben Sie gerade extrem viele Aufträge, kann er sich darüber hinwegsetzen. Haben Sie deshalb aber Stornierungs- oder sonstige Kosten, müssen diese vom Arbeitnehmer übernommen werden. Haben Sie allerdings Ihren Urlaub bereits angetreten, darf Ihr Chef Sie unter keinen Umständen zurückholen.

Rechte bei der Uralubsplanung: Das dürfen Sie nicht

Auch wenn die ganze Planerei Sie nervt: Auf gar keinen Fall dürfen Sie ohne weitere Rücksprache Ihren Urlaub einfach antreten. Laut dem Bundesarbeitsgericht ist dies nämlich ein Grund für den Arbeitgeber, Sie fristlos zu entlassen. Zudem dürfen Sie Ihren Urlaub nicht einfach aufsplitten, wie Sie wollen: Eigentlich soll der Jahresurlaub am Stück genommen werden – zumindest aber muss ein Teil des Urlaubs mindestens zwei Wochen lang sein.

Übrigens: Hier finden Sie noch mehr wertvolle Job-Tipps.

Lena Kluth
 

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