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Die Feuerzangenbowle: So geht der Punsch mit Kultstatus

 

„Aber jeder nor einen wönzigen Schlock…“ heißt ein weiser Rat, wenn es um den Konsum von Feuerzangenbowle geht. Denn der Mix aus Rotwein, Gewürzen, Rum und Zucker hat es, volumenprozenttechnisch gesehen, in sich. Wenn Sie nicht zuletzt deshalb eine Feuerzangenbowle-Party planen - Ihr Berater sagt Ihnen, was Sie für einen gelungenen Abend benötigen.

Seit Heinz Rühmanns Auftritt im Kult-Streifen „Die Feuerzangenbowle“ aus dem Jahr 1946, ist der Punsch auf jeder Party ein Renner. Utensilien, die Sie benötigen sind ein Rechaud, eine feuerfeste Pfanne/Topf, eine Feuerzange, eine Schöpfkelle und natürlich die Zutaten für das Heißgetränk: Ein trockener Rotwein, ein Zuckerhut, Rum, Gewürze wie Nelken, Sternanis, Zimt, bei Bedarf Orangenschalen- oder Saft. Übrigens: Feuerzangenbowlen-Sets gibt es heute vielerorts „fixfertig“ zu kaufen.

feuerzangenbowle.jpg

Die richtige Zubereitung der Feuerzangenbowle

Gewürze und Wein in einen geeigneten Topf geben und vorsichtig erhitzen, aber nicht zum Kochen bringen. Sobald das Getränk heiß ist, den Zuckerhut auf die Feuerzange und anschließend auf den Topf legen. Den Zuckerhut mit Rum beträufeln und anzünden, worauf der Zucker schmilzt, karamellisiert und in den Rotwein tropft. Dies gibt dem Punsch den einzigartigen, süßen Rum-Geschmack. Bei Bedarf kann der Zucker mehrmals mit Rum übergossen und neu entflammt werden. Aber Vorsicht: Mehr Rum, mehr Schwips!

Stimmungsmacher Feuerzangenbowle

Die Feuerzangenbowle sorgt in jeder Runde (früher oder später) für gute Stimmung. Da im Punsch neben Wein auch Rum und Zucker enthalten sind, kann der Alkoholgehalt der Feuerzangenbowle schnell einmal 13 bis 14 Volumenprozent betragen. Zum Vergleich: Glühwein hat im Schnitt circa 10 Prozent. Deshalb besser zuerst den Magen füllen und sich anschließend der Feuerzangenbowle widmen. Oder einen Lebkuchen dazu essen, der saugt den Alkohol auf und passt perfekt zum Punsch.

Die Geschichte der Feuerzangenbowle

Das Rezept der Feuerzangenbowle wurde vor über 200 Jahren erfunden. Damals hieß der Punsch jedoch noch „Krambambuli“. Seit der Verfilmung des Romans „Die Feuerzangenbowle“ von Heinrich Spoerl, gewann das Heißgetränk stark an Popularität. Heinz Rühmann spielt im deutschen Spielfilm von 1946 den jungen Schriftsteller Johannes Pfeiffer, der sich in einer geselligen Herrenrunde von der Feuerzangenbowle erheitern lässt. Heute wird die Feuerzangenbowle an Weihnachtsmärkten gerne und häufig ausgeschenkt, und Events wie „die größte Feuerzangenbowle Münchens/Nürnbergs“ ziehen jedes Jahr zahlreiche Besucher an.

Sie haben bei der letzten Feuerzangenbowle zu tief ins Glas geschaut und haben nun einen Kater? Was gegen den Hangover hilft, sagt Ihnen der Berater.

Denise Muchenberger
 

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