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Wie mixt man einen Manhattan und wann wurde er erfunden?

 

Der Manhattan: der New Yorker Cocktail schlechthin, berühmt geworden durch die Serie „Sex and the City“

Ein Manhattan ist so simpel wie lecker. Viele von uns kennen den Whisky-lastigen Drink eigentlich erst aus dem Fernsehen: Bei der Mädelsserie „Sey and the City“ wurde er gerne mal getrunken. Seit „Sex and the City“ hat der Drink gewaltig zugelegt: In Deutschland steht der Manhattan in Sachen Beliebtheit heute auf Platz 5. Dabei ist der Cocktail unter Barfreunden schon seit Jahrzehnten ein beliebter Klassiker.

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Der Manhattan: ein Whisky-lastiger Drink, bekannt aus "Sex and the City"

Das Originalrezept des Manhattan

Das Originalrezept: In einem Rührglas mit reichlich Eiswürfeln - 5 cl Canadian Whisky (es geht auch Bourbon) - 2,5 cl roter Vermouth - ein Spritzer Angostura-Bitter verrühren. In ein vorgekühltes Martinischale gießen und mit einer Cocktailkirsche garnieren. Fertig!

Jeder New Yorker trinkt ihn

An der US-Ostküste ist der Drink so populär, dass schon 1882 in der Zeitung „The Democrat“ stand, dass jeder New Yorker Barkeeper das Rezept kennen sollte: der Manhattan hieß damals auch „Turf Club Cocktail“ oder „Jockey Club Cocktail“.

Mythos um den Manhattan

Eine populäre Story um den Manhattan steht heute in fast jedem Barbuch und geistert auch durchs Internet: Dass der Manhattan am 29. November 1874 bei einem Dinner im gleichnamigen Club zu Ehren des frisch gewählten Gouverneurs Samuel J. Tilden geschaffen worden sei. Die Namensgeberin: das Partygirl Jennie Churchill. Dieses Gerücht stimmt leider nicht: Zu der Zeit befand sich Mrs Churchill längst in England und bereite sich auf die Niederkunft ihres Sohnes Winston vor – und die Reise London New York dauerte damals zwei Wochen. Außerdem trank ihr Sohn (der später britischer Premier wurde) stets Martini extra dry – niemals einen Manhattan.

Klaus Mergel
 

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