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Kino für Zuhause: Die zehn besten Männerfilme

 

Ein Filmabend mit Kumpels und ein paar Bier ist manchmal unterhaltsamer als ein Kinobesuch mit der Liebsten. Deshalb sollten Sie diese Männerfilme unbedingt zu Hause haben. Oder zumindest kennen

Wer könnte sich besser mit Männerfilmen auskennen, als die Experten vom Deutschen Filminstitut in Frankfurt? Die Cineasten haben für uns eine Top 10 der besten Männerfilme aller Zeiten zusammengestellt. Da sich die Filmliebhaber für keine Reihenfolge entscheiden konnten, haben wir diese undankbare Aufgabe übernommen. Das Wichtigste ist ohnehin, dass nicht ständig jemand dazwischenredet.

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Männerfilme: Es muss ja nicht immer Fußball sein

Platz 10: „Herr der Ringe“ (2001-2003)

Sie wollen wissen, warum dieser Landschaftsepos einer der besten Männerfilme aller Zeiten ist? Nicht wegen der Spezial-Effekte. Auch nicht wegen der actionreichen Kampfszenen. Sondern deshalb, weil sich jeder Kerl irgendwann mal auf die Suche nach einem Ring machen muss.

Platz 9: „No Country for Old Men“ (2007)

Spannender Thriller der Coen-Brüder über das Katz-und-Maus-Spiel von drei Männern (Tommy Lee Jones, Javier Bardem und Josh Brolin) nach einer missglückten Drogenübergabe in Texas.

Platz 8: „Fight Club“ (1999)

Leider ohne Oscar, aber dafür mit Brad Pitt und Edward Norton. Die beiden brillieren als Mann mit gespaltener Persönlichkeit. Im Thriller von David Fincher gründen sie einen Club und prügeln sich, bis es nicht mehr geht. Das sollte jeder Mann tun: Einen Verein gründen - oder zumindest Mitglied in einem sein. Die Prügelei können Sie getrost weglassen.

Platz 7: „Scarface“ (1983)

Einer der besten Männerfilme aller Zeiten – unter anderem deshalb, weil man das Gangsterepos mit Al Pacino nur sehen kann, wenn man Ü18 ist. Aber selbst diese Version ist eine gekürzte Fassung. Denn auch hier fehlt die umstrittene Kettensägenszene.

Platz 6: „Krieg der Sterne“ (1977)

Drei Gründe, warum „Star Wars“ einer der besten Männerfilme aller Zeiten ist: 1. Die schönste Prinzessin seit es Märchen gibt. 2. Einer der übelsten Schurken seit es das Böse gibt (Darth Vader). 3. Eines der coolsten Filmzitate der Welt: „Möge die Macht mit Dir sein.“

Platz 5: „The Wrestler“ (2008)

Das grandiose Comeback von Mickey Rourke. Nachdem er jahrelang nur wegen Drogen, Alkohol und Skandalen im Gespräch war, kehrte der Ex-Profi-Boxer 2008 furios zurück. Für seine Darstellung als gealterter, fast tauber Wrestler bekam Rourke sogar eine Oscar-Nominierung. Wir lernen: Männer geben nie auf. Klar, dass dieser Kampf in den Kanon der besten Männerfilme aller Zeiten aufgenommen werden muss.

Platz 4: „Pulp Fiction“ (1994)

Der einzige Film, in dem getanzt wird und der trotzdem ein Männerfilm ist. Denn wenn man Mia Wallace (Uma Thurman) und Vincent Vega (John Travolta) die Hüften schwingen sieht, kriegt man direkt selbst Lust auf eine Runde Twist mit der Liebsten. In der Hoffnung, dass die danach nicht wiederbelebt werden muss.

Platz 3: „The Matrix“ (1999)

Einer der besten Männerfilme aller Zeiten, weil er alle vier Oscars in technischen Kategorien abgeräumt hat: Bester Ton, Bester Schnitt, Bester Tonschnitt und Beste visuelle Effekte. Als Hacker Neo macht Keanu Reeves vor allem unter Beschuss eine gute Figur. Deshalb darf er sich auch Ausrutscher wie die Romanzen „Was das Herz begehrt“ und „Haus am See“ leisten.

Platz 2: „Rambo“ (1982)

Was lernen wir von Sylvester Stallone? Genau: Jeder kämpft für sich allein. Viel männlicher kann ein Männerfilm eigentlich kaum sein.

Platz 1: „Terminator“ (1984)

Wer es vom Terminator zum „Governator“ schafft, ist – logisch – ganz vorn dabei bei den besten Männerfilmen aller Zeiten. Als ballernder Cyborg mauserte sich Arnold Schwarzenegger, der ehemalige Bodybuilder aus Österreich, zum wahrscheinlich erfolgreichsten Science-Fiction-Helden der 80er Jahre. Der Film beweist zudem, dass Sprechen eine vollkommen überschätzte Angelegenheit ist. In Erinnerung sind vor allem die Worte: „I´ll be back“ geblieben. Damit ist ja auch alles gesagt.

Anne Lehwald
 

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