| Mehr
Suche
Ihre Frage an den Berater
Geben Sie hier Ihre Frage an den Berater ein. Leider können wir nicht alle Anfragen veröffentlichen

Anzeige

Just4Men Teaser
Der Berater auf  Twitter
Folge Sie uns auf Twitter




Gleich haben Sie den Dreh raus: So dreht man eine Zigarette

 

Früher war sie der billige Rauchspaß von Studenten, heute steht sie für den entspannten, wohldosierten Genuss: die selbst gedrehte Zigarette. Immer mehr erobert das kleines Stück Handwerkskunst aus Papier und Tabak die Rauchsalons der Republik. Der Mann von heute zieht nicht selten den natürlichen Tabak den parfümierten Filterzigaretten vor. Und billiger ist es auch noch. Doch nicht selten kommen bei Ungeübten hässliche, krumme Fluppen heraus. Wie also dreht man eine Zigarette? Eine Anleitung.

Man nehme: Blättchen und Drehtabak. Frischer Tabak geht am besten, denn wenn er zu trocken ist, bröselt er auf beiden Seiten heraus. Was noch schlimmer ist: Man hat beim Rauchen ständig Krümel im Mund. Als Erstes zupft man aus dem Tabak einen Streifen heraus. Wichtig ist, genau die richtige Menge zu nehmen, nicht zu viel und nicht zu wenig. Nun legt man das Blättchen mit der Klebefläche vorne oben zwischen Daumen und Mittelfinger der linken Hand und verteilt den Streifen Tabak darauf. Wenn er nicht gleichmäßig verteilt wird, bildet sich beim Drehen gerne eine unschöne Beule in der Mitte – oder die Zigarette wird zum Kegel.

ZigaretteDrehen.jpg
Turn me on, Baby: So dreht man eine Zigarette

Fürs Zigarettendrehen braucht man Fingerspitzengefühl

Nun nimmt man das Blättchen mit dem Tabak darauf mit beiden Händen: Die Daumen und Mittelfinger der beiden Hände berühren sich fast. Mit einer leicht rollenden Bewegung formt man den "Rohling" zu einem Zylinder. Diese Bewegung geht immer ein bisschen weiter: von einem 90-Grad-Winkel bis zu 180 Grad. Nun kommt der Knackpunkt: Die untere Kante in die obere hineindrehen. Dies geschieht nicht etwa als ein "Einfalten" (ein typischer Anfängerfehler), sondern nur durch eine minimale Druckerhöhung an den Daumen. Es gehört einiges an Übung dazu, aber irgendwann klappt es: Das Papier dreht sich unter den "Deckel" ein.

Ein Filter kann beim Drehen von Zigaretten helfen

An diesem Punkt hält man kurz inne, hält die halb fertige Zigarette, und leckt über den Klebestreifen mit der Zunge in einem Zug (nicht hin und her!). Mit einem leichten Zug des Papiers nach außen folgt nun die finale Drehung, bei der das Zigarettenpapier festgeklebt wird. Einmal mit dem Finger drüberstreichen, fertig. Den überstehenden Tabak sauber abreißen, und das Rauchvergnügen kann beginnen! Nach den ersten Versuchen wird man frustriert feststellen: zu fest, zu locker, zu dick oder zu dünn. Aber da hilft nichts als üben, üben, üben. Als kleine Hilfe eignen sich übrigens Drehfilter sehr gut: Sie haben eine kleine Gummierung, mit der man sie gleich innen ins Papier einkleben kann. Das gibt zum einen die runde Form gleich vor, zum anderen hat man hinterher ein schönes Mundstück. Irgendwann jedoch ist man so weit, dass man sich nicht mehr blamiert, wenn eine Frau interessiert fragt, ob man ihr auch eine so tolle Zigarette drehen kann ...

Klaus Mergel
 

Kommentare

 Der Berater.de Alles, was Männer wissen müssen