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Welches Glas gehört zu welchem Getränk?

 

Kelchgläser, Bechergläser, Bargläser – Sie haben alles im Schrank, aber keine Ahnung, welches Glas zu welchem Getränk passt? Der Berater hilft weiter

Sie servieren Wodka Martini im Wasserglas? Und Champagner im Weinkelch, weil Sie nicht wissen, welches Glas aus Ihrer 12er Reihe für welches Getränk gedacht ist? Der Berater macht Sie mit Fakten und Tipps rund um das Trinkglas zum perfekten Barkeeper und Gastgeber.

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Welches Glas zu welchem Getränk? – Ein guter Gastgeber sollte das wissen

Gläser Know-how

Handelsübliches Glas besteht aus Quarzsand, Kalk und Soda, sowie Anteilen von Dolomit, Pottasche und Feldspat. Wenn Glas eingefärbt ist, beinhaltet es zudem verschiedene Metallionen. Da seine anorganischen Bestandteile in der Natur vorkommen und es zu 100% recycelbar ist, erweist sich Glas als ein sehr beliebtes Material in den verschiedensten Industriezweigen. Ab einer Temperatur von 500°C wird Glas zäh und kann je nach Glassorte in Form gebracht werden. Mundgeblasene Trinkgläser sind in ihrer Zusammensetzung besonders hochwertig und fein verarbeitet.

Jedes Getränk hat sein Glas

Ob Wein, Wasser, Bier, Saft oder Cocktail. Jedes Getränk wird in einem neuen Glas gereicht. Kelchgläser werden in verschiedenen Größen für Wein und Wasser verwendet. Das Kelchglas ähnelt in seiner Form einer durchgeschnittenen Kugel, die sich auf einem dünnen Glasstiel befindet, der wiederum an einem breiten Glasfuß befestigt ist. Rotweingläser haben einen großen Durchmesser, da der Wein so besser atmen kann. Weißweingläser und Wassergläser sind im Vergleich zum Rotweinglas nicht so dickbäuchig. Sie sind enger gefasst und werden bei Tisch um das Rotweinglas herum platziert. Wasser und Saft können auch in neutralen Bechergläsern angeboten werden. Wenn es was zu feiern gibt und Sie einen Sekt oder Champagner öffnen, gehört dieser in ein flötenähnliches Glas. Es hat einen kleineren Durchmesser als das Kelchglas, ist schlank verarbeitet und sitzt auf einem langen Glasstiel, der mit einem Glasfuß endet. Der sogenannte Moussierpunkt befindet sich am tiefsten Punkt des Sektglases und unterstützt das Ausperlen der Kohlensäure in Sekt und Champagner. Spezielle Trinkgläser für Cocktails, Longdrinks oder Schnaps fallen unter die Rubrik der Bargläser. Jedes hat eine typische Form und wird nur für einige wenige Getränke verwendet – dazu gehört zum Beispiel das Martiniglas.

Eindecken der Gläser

Nachdem Sie nun wissen, welches Glas sich für welches Getränk eignet, können Sie Ihren Gästetisch eindecken. Wenn Sie ein mehrgängiges Menü planen, wird das Rotweinglas als Richtglas direkt über dem Hauptgangmesser platziert. Schräg vor das Richtglas können Sie das Wasserglas stellen. Egal, ob Sie sich beim Wasser für ein kleines Kelchglas oder Becherglas entscheiden, es ist immer niedriger als das Rotweinglas, wodurch ein hübscher Gesamteindruck entsteht. Das höchste Glas, wie zum Beispiel ein Sektglas oder Cocktailglas wird immer versetzt hinter dem Richtglas eingedeckt. Da Sekt, Champagner oder Cocktail oft als Aperitif kredenzt werden, sollte sich das entsprechende Glas der Hand am nächsten befinden. Ansonsten richtet sich das Eindecken nach der Tischform und dem vorhandenen Platz. Das Weißweinglas wird links neben das Rotweinglas gestellt. Auf dem modernen Tisch werden nicht mehr als drei oder vier Gläser eingedeckt. So wird zum Beispiel das Aperitif-Glas, nachdem es geleert wurde, häufig abgeräumt. Wenn einer Ihrer Gäste lieber Bier anstatt Rotwein möchte, tauschen Sie das Richtglas gegen ein Bierglas aus. Als Faustregel beim Gläser eindecken gilt, dass das größte Glas stets rechts steht.

Jenna Santini
 

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