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Fünf Delikatessen, die man (nicht) probieren sollte

 

Nicht alles, was teuer ist, schmeckt auch gut. Der Berater verrät Ihnen fünf Delikatessen, die man nicht unbedingt probiert haben muss – aber zumindest kennen sollte.

1. Delikatesse: Kaviar

Fischeier (Rogen) vom Stör. Am hochwer­tigsten sind Beluga, Ossietra und Sevruga: 20.000 Euro/Kilo. Da der Stör gefährdet ist, gilt seit 2010 ein EU-Einfuhrverbot für Wildkaviar. Eine gute Alternative ist Kaviar aus Aquakulturen. Appetitanregend, gut als Vorspeise.
Konsistenz: zergeht auf der Zunge
Geschmack: (nach Sorte) leicht salzig, würzig
Fazit: Kann man probieren, muss man aber nicht.

Delikatessen.jpg
Ist eine teuere Delikatesse, aber schmeckt nicht jedem: Kaviar

2. Delikatesse: Gänsestopfleber

Auch „Foie gras“ genannt. Früher nur in der Haute Cuisine zu finden, heute auch in der Mittelklasse. Wird durch Zwangsernährung von Gänsen und der daraus folgenden Leberverfettung gewonnen. Tier- quälerei, die der Genuss absolut nicht rechtfertigt.
Konsistenz: wie Leberwurst
Geschmack: wie Leberpastete, nur viel feiner, sehr buttrig
Fazit: Muss man nicht probieren.

3. Delikatesse: Kalbsbries

Thymusdrüse des Kalbs, die sich beim Heranwachsen zurückbildet – daher wenig verfügbar. Aufwendige Zubereitung: Kalbsbries wird gewässert, überbrüht, gehäutet und dann in einer Presse abgekühlt. Vitaminreich, jedoch hoher Gehalt an Purin (schlecht bei Gicht).
Konsistenz: weich, zart
Geschmack: typisch, etwa wie Kalbsbraten
Fazit: Ausprobieren!

4. Delikatesse: Froschschenkel

Stammt heute meist von Farmen aus Asien, da in Europa alle Amphibien geschützt sind. Für Tierschützer von hohem Symbolcharakter wegen der Schlachtungsmethoden.
Konsistenz: sehr zart, aber auch wenig dran
Geschmack: sehr ähnlich wie Hühnchen. Aber auch nicht spektakulär anders
Fazit:Kann man probieren, muss man aber nicht.

5. Delikatesse: Trüffel

Edelpilz, der in Knollen im Boden wächst, vor allem im Piemont und im Perigord. Am hochwertigsten gilt der weiße Albatrüffel (5000 Euro/Kilo). Wird als Geschmacksver-feinerer gern über Pasta oder Risotto gehobelt.
Konsistenz: trocken, bröselig, wie Papier
Geschmack: einzigartig, leicht modrig-nussig. Bei Überdosierung penetrant
Fazit:Probieren!

Klaus Mergel
 

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