Der Derby-Schuh ist die sichere Bank in jedem Schuhschrank. Denn der schwarze Derby ist der Schuh, der immer passt: Zu jedem Anzug und zu jeder Jeans. Ausnahme: der braune Anzug. Hier sollte man ganz klar bei braun bleiben.
Frisch geputzt und glänzend sauber kann der Derby-Schuh sogar zum Smoking getragen werden (wenn man keinen Lackschuh hat). Und er lässt sich verdammt gut auf dem Schreibtisch ablegen. Der Derby wird vor allem seiner Schlichtheit wegen geschätzt. Weswegen man beim ersten Paar Derbys (oder Blucher, wie sie in den USA genannt werden) die Standards einhalten sollte: schwarzes Kalbleder, leicht abgerundete Zehenspitze und Ledersohle. Der Derby wurde übrigens nach einem Grafen von Derby benannt, der Schwierigkeiten beim Schnüren hatte. Mit dem neuartigen Schaftschnitt war das kein Problem mehr. Ansonsten gilt: Bitte keinerlei Verzierung. Und am besten rahmengenäht, was man beim Derby an einer durchgehenden Naht an der Schuhsohle erkennen kann.
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