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Der Zwiebellook: Kleidung für den Übergang

 

Wollen Sie wirklich von September bis März ein und dieselbe Winterjacke tragen? Das ist nicht nur äußerst deprimierend, sondern auch langweilig und unnötig. Wie Sie trotz unberechenbaren Wetters warm, trocken und stilvoll gekleidet sind, sagt Ihnen der Berater.

Im Frühling und im Herbst herrschen oft Wetterbedingungen, die weder Fisch noch Fleisch sind. Morgens nasskalt, mittags sonnig und abends eiskalt – prima Klima für Erkältungen. Mit dem Zwiebellook sind Sie nicht nur warm genug angezogen, Sie haben für alle Fälle zahlreiche Möglichkeiten, Ihr Outfit zu kombinieren.

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Viele dünne Schichten wärmen mehr als wenige dickere: der Zwiebellook

Wie funktioniert der Zwiebellook?

Wie eine Zwiebel besteht auch der von ihr inspirierte Look aus mehreren Schichten. Ziel ist es, mit diesen dünnen Schichten wärmende Luftpolster zu bilden. Als unterste Schicht, also direkt auf der Haut, empfiehlt es sich, keine Wolle oder Baumwolle zu tragen. Baumwolle nimmt im Vergleich zu anderen Naturfasern, wie Seide, sehr viel Feuchtigkeit auf, ohne sie dann abzusondern. Die Nässe bleibt in der Faser, die Haut kühlt aus und voilà: die Erkältung ist da. Auch wenn Sie Unterhemden altbacken finden – besonders bei Wind schützen sie ihren Nierenbereich. Darüber passt sich das T-Shirt oder Longsleeve aus Baumwolle Ihrem Körper an, ohne zu dick aufzutragen. Ein hochgeschlossener Cardigan oder Rollkragenpullover verhindert als dritte Schicht, dass kalte Luft am Halsausschnitt eindringen kann. Bei Bedarf kann auf den Cardigan verzichtet werden. Jacken aus atmungsaktiven, aber wasserabweisendem Material schützen vor kaltem Wind und Nässe von außen. Ein Trenchcoat ist nicht nur eine stilvolle Wahl, sondern als klassischer Regenmantel bei jedem Wetter ein zuverlässiger Begleiter.

Wann empfiehlt sich der Zwiebellook?

Auch in nasskalten Jahreszeiten kommt man oft nicht umhin, den ganzen Tag unterwegs zu sein. Besonders wenn Sie viel Zeit draußen verbringen – sei es zum Spazieren gehen oder beim Sight-Seeing-Marathon – sind Sie mit dem Zwiebellook bestens beraten. Sobald Sie sich jedoch im Trockenen befinden, sollten Sie die obere(n) Schicht(en) ablegen, um Hitzewallungen vorzubeugen. Leichte Schals lassen sich oft platzsparend in der Manteltasche aufbewahren, einen Pullover oder Cardigan können Sie sich bequem über die Schulter legen.

Wann sollte man auf den Zwiebellook verzichten?

Beim Zwiebellook lassen sich klassische Hemden oder ein Anzug nur schwierig in das wärmende Outfit integrieren. Ein Sakko hat zum einen keine wärmende Wirkung und schränkt außerdem die Beweglichkeit des Trägers erheblich ein. Ebenso wenig ratsam ist der Zwiebellook, wenn Sie bereits wissen, dass Sie sich nicht lange im Freien aufhalten. So können Sie unnötig lange Wartezeiten an Garderoben vermeiden. Auf dem Weg vom Taxi zum Restauranttisch ist schließlich noch niemand erfroren.

Tina Heindel
 

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