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Smart Casual: Was bedeutet das?

 

Smart Casual hört sich unkompliziert an. Ist es aber nicht. Der Berater zeigt Ihnen, wie Sie sich bei diesem vermeintlich lockeren Dresscode richtig kleiden.

Sie sind zum Geschäftsessen nach der Arbeit eingeladen. Oder Sie gehen zu einer „ungezwungenen“ Geschäftsfeier, etwa der Weihnachtsfeier oder einem Firmentisch auf dem Oktoberfest. Da lautet der Dresscode, auch wenn er nicht ausgesprochen wird: Come as you are oder – Smart Casual. Damit Sie in keines der zahlreichen Dresscode-Fettnäpfchen treten, sollten Sie sich die Ratschläge des Beraters zu Herzen nehmen.

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Smart casual: Stilsicher zum Geschäftsessen

Woher kommt Smart Casual?

Den Begriff Smart Casual haben – wie sollte es auch anders sein – die Amerikaner ins Leben gerufen, als Teil der sogenannten „Western Dress Codes“. Mit „Smart“ ist hier allerdings nicht Ihr gewitzter Geist gemeint, sondern ein gepflegtes, ordentliches Auftreten. „Casual“ beschreibt den zwanglosen, legeren Teil Ihres Outfits, sprich: Sie können den Frack im Schrank lassen. Dennoch handelt es sich beim Dresscode Smart Casual um ein Business Outfit.

Wie kleide ich mich Smart Casual?

Der etwas schwammig formulierte Begriff Smart Casual bedeutet, sich typgerecht, authentisch und sportlich zu kleiden und gleichzeitig eine klassische Eleganz einzubringen. Noch werden Sie vielleicht die Stirn runzeln. Aber was so kompliziert wirkt, folgt ganz simplen Regeln. Zum langärmeligen einfarbigen Hemd ohne Krawatte tragen Sie eine qualitativ hochwertige Hose aus einem festen Baumwollstoff, beispielsweise Chinos. In Ausnahmefällen sind Jeans erlaubt, allerdings sollten diese ungetragen wirken und dunkelblau sein. Selbst wenn die Hose perfekt sitzt, tragen Sie dazu immer einen schlichten Gürtel. Bei Smart Casual können Sie, müssen aber nicht auf geschnürtes Schuhwerk verzichten. Ein klassischer, eleganter Leder-Loafer oder Slipper tut es auch. Über das Hemd gehört ein ordentliches Sakko in möglichst diskreten Farben. Verzichten Sie also besser auf großflächige Muster. In kalten Wintertagen bietet sich alternativ auch ein sportlicher Kordanzug mit Rollkragenpullover an. Allerdings sollten Sie auch hier auf hochwertige Materialen setzen und sich anstelle von Grobstrick immer für einen Kaschmirpullover entscheiden.

Was geht nicht bei Smart Casual?

Die Liste der „No-Gos“ bei Smart Casual ist relativ kurz – aber absolut unveränderlich. Sneaker, Wanderschuhe, Zehenschlappen, Sandalen, Mokassins und Bikerboots gehören ebenso wenig zum Dresscode wie T-Shirts, Poloshirts, Lederjacken und auffälliger Schmuck.

Für wen gilt Smart Casual?

Wie Sie nun wissen, erfahren Sie den Dresscode nicht immer mit der Einladung. Damit Sie aber auch im Alltag und ihrem Job richtig gekleidet sind, gibt es einen kleinen Leitfaden anhand dessen Sie überprüfen können, ob Sie „Smart Casual“ erwartet werden. Grundsätzlich gilt: Wer einen Bürojob hat, trägt Smart Casual. Wenn Sie beispielsweise im Software-Bereich arbeiten, werden Sie festgestellt haben, dass 95 Prozent der Angestellten Jeans tragen. Wie so oft hat sich hier im Laufe der Jahre eine Eigendynamik entwickelt. Wenn Sie nun in einem Umfeld arbeiten, in dem es unüblich ist, streng nach Dresscode gekleidet zu sein, dann passen Sie sich dem inoffiziellen Kleiderregeln an. Besonders, wenn Ihr Vorgesetzter leger gekleidet ist, kann es negativ auffallen, wenn Sie zu schick im Job erscheinen. Orientieren Sie sich also bestenfalls an Ihrem Boss. Übrigens: Das Hauptaugenmerk sollte den ganzen Tag lang ungestört auf der Arbeit liegen, vermeiden Sie deshalb grelle Farben. Nach Feierabend können Sie sich dann Ihrem exzentrischen Alter-Ego hingeben.

Tina Heindel
 

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