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Alter Hut? So schützen Sie Ihren Kopf stilsicher vor der Sonne

 

Sie wollen Ihr erhobenes Haupt vor der herab bruzzelnden Sonne bewahren – ohne dabei wie ein Idiot auszusehen? Kein Problem! Der Berater weiß, welcher Hut einem Mann gut steht.

Für jeden Kopf gibt es den passenden Hut – sagt man zumindest. Gerade im Sommer laufen viele Männer jedoch Gefahr, mit ihrer als Sonnenschutz genutzen Kopfbedeckung auszusehen wie ein postpubertärer Berufsjugendlicher, ein Midlifecrises-Pirat oder der trottelige Insel-Gilligan. Aber alles kein Grund, dass Ihnen die Hutschnur reißt! Der Berater sorgt schon dafür, dass Ihnen diese oder ähnliche Fashion-Fauxpas nicht unterlaufen und Sie gut behutet einen grandiosen Auftritt an der Promenade hinlegen können. Er hat nämlich für Sie die annehmbarsten Varianten des Sonnenhuts für Männer aufgespürt.

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Der Berater weiß, mit welchem Hut Sie sich nicht zur Lachnummer machen

Schwimmen auf der Modewelle – in mit Trilbyform und Pork Pie

Ob jung oder reif – diesen Hut kann zur Zeit jeder Mann tragen. Selbst Stars wie Justin Timberlake oder Brad Pitt stehen auf den Trilbyhut. Am beliebtesten ist der kleine Hut mit Krempe als Stroh-Modell. Wer Stroh nicht mag, kann inzwischen jedoch auch ein Modell aus Stoff, Kord oder Leder haben – wobei die beiden letzteren sich nicht gerade für die Sommerhitze anbieten. Sehr ähnlich, nur etwas flacher kommen die sogenannten Pork Pie Hüte daher. Für Männer mit einem großen Kopf ist das vielleicht die sogar passendere Hutform. Generell gilt aber: Egal ob Trilby oder Pork Pie, mit diesen Hüten liegen Sie voll im Trend.

Der Panama Hut – so werden Sie der Pate des Sommers

Weißes Stroh mit schwarzer Krempe, dunkle Brillengläser auf den Augen, ein braungebranntes Gesicht, in dem sich ein leichter Drei-Tage-Bart andeutet und Hals abwärts dann was aus hellem Leinen – und fertig ist der Gangsterboss-Look. Wer also genug Charisma mit sich bringt, um diesen Hut, wie einst Marlon Brando oder Jack Nicholson auf der Leinwand, zu füllen, kann das durchaus wagen. Eine gute Selbsteinschätzung ist hierbei jedoch unbedingt von Nöten. Mangelt es an Selbstvertrauen, Lebenserfahrung und Kleingeld, wirkt der Panama-Hut wie die schlechte Verkleidung eines Möchtegerns. Aber wer Berater liest, bringt sicher von Haus aus genügend Charisma mit.

Die Flatcap – eine Wahl, die mit Vorsicht zu genießen ist

Wer es lieber flach, neckisch und aus Stoff mag, kann sich eine sogenannte Flatcap zulegen. Aber aufgepasst, man tanzt damit nahe am modischen Abgrund. Wer nicht vorsichtig ist, kann schnell wie der entlaufene Gast einer 90er-Jahre-Party oder der im falschen Jahrtausend von der Zeitmaschine ausgespuckte Newsboy aus dem New York der 30er Jahre wirken. Deshalb auf dezente Farben, kein zu markantes Karomuster setzen und beim Tragen das womöglich vorhandene Kangol-Emblem niemals sichtbar gen Stirn drehen. Beachtet man all das, kann der Look funktionieren. Ein Sonnenschutz mit spitzbübischem Charme!
Wer sich aus nostalgischen Gründen auch nicht von seinem Hang zu Baseballcaps lösen kann, sollte statt die heute gerne von Hip-Hop-Hohlbirnen getragenen Modell, lieber in Richtung Army Cap gehen. Diese Form wirkt nicht ganz so pubertär. Aber Vorsicht: Wer einen Schnauzer trägt, sieht damit vermutlich aus, wie ein gestörter Militärverherrlicher à la Ausbilder aus Top Gun. Also wenn Mütze auf, dann Schnurres ab.

Die No-Go's unter den Hüten – so übel wie ein Sonnenstich

Damit Sie nicht in Versuchung kommen, sei Ihnen abschließend mitgeteilt, mit welchen Hüten sie sich direkt ins modische Abseits befördern. Ob Besitzer einer Jacht, Freizeitkapitän oder Schlauchbootfan – Kapitäns- oder Segelmützen sind ein Fashion-Verbrechen. Wer nicht wie ein Pseudo-Krösus oder BWL-Stundent im 80. Semster wirken will, sollte davon unbedingt die Finger lassen. Das selbe gilt für Cowboyhüte. Wer nicht gerade mit dem Pferd über die Weiden seiner Ranch galoppiert, überlässt den peinlichen „Howdy“-Chic Ballermann-Knalltüten wie Markus Becker. Unsexy hoch zehn sind außerdem Buschhut, Wüstencap mit langen Ohren und Anglerhut. Mit diesem Trio auf der Birne machen Sie den Eindruck, als hätten Sie in Ihrem bisherigen Leben mehr Käfer in Ihr Insektensammelalbum geklebt als Frauen flachgelegt. Wie ein Schmalspur-Aufreißer lässt Sie dagegen die Piratentuch-Nummer à la Berlusconi oder Eros Ramazzotti aussehen. Also: Im wahrsten Sinne des Wortes ein rotes Tuch!

Hier finden Sie noch mehr Stilregeln für Gentleman.

Kirstin Macher
 

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