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Zeigt her eure Hände – Maniküre für den Mann

 

Schwellenangst ade: Beautysalons und Nagelstudios haben Männer bereits fest ins Pflegeprogramm integriert, Ausreden zählen also nicht mehr. Und auch im heimischen Badezimmer sollte man regelmäßig Hand an die eigenen Hände legen – weil ausgiebige Körperpflege eben nicht bei der täglichen Dusche und dem Zähneputzen aufhört. Der Berater erklärt, was eine gute Maniküre ausmacht

Die Hände sind das Aushängeschild des gepflegten Mannes. Schmutzränder, abgekaute Nagelreste oder ein verfärbtes Nagelbett beim täglichen Shakehand sind nicht nur peinlich, sie müssen mit der richtigen Maniküre auch gar nicht sein. Damit die Nagelpflege zu einem gründlichen, schönen Ergebnis führt, gibt es hilfreiche Tipps und einen kleinen Fahrplan, mit dem die perfekte Maniküre ganz sicher gelingt.

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Maniküre: So wichtig wie Duschen und Zähneputzen

Maniküre: gründliche Vorarbeit

Bevor es an die Feil- und Polierarbeit geht, steht am Anfang jeder Maniküre das ausgiebige Schrubben und Reinigen der Hände. Mit einer kleinen Hand- und Nagelbürste sowie Seifenwasser lassen sich die Hände von Schmutz und Bakterien befreien und unschöne Schmutzrückstände am Nagel sorgfältig wegbürsten. Nachdem Hände und Nägel sauber und trockengelegt sind, geht es an Form und Länge der Nägel. Schlicht oval und kurz sollten sie gefeilt werden, denn lange Nägel wirken ungepflegt.

Maniküre: die Feile macht´s

Die Qual der Wahl hat Mann beim Werkzeug: Metallfeilen, Sandpapierfeilen und Glasnagelfeilen reihen sich in den Verkaufsregalen aneinander und können je nach persönlichem Geschmack und Bedürfnis der eigenen Nägel für die Maniküre eingesetzt werden. Die klassischen Metallfeilen sind mit einer grob- und feinkörnigen Seite ausgestattet, zuerst wird grob in Form gefeilt, dann werden mit der feinen Seite die unebenen Feilstellen ausgeglichen. Besonders beliebt sind die Sandpapierfeilen, die besonders für brüchige, empfindliche Nägel geeignet sind und im Gegensatz zum Metallmodell in jede Richtung feilen. Die edle Variante, die jede Maniküre zum Feilgenuss macht, ist die Glasnagelfeile, die quasi unkaputtbar ist und die Nägel im Zuge der Maniküre auch gleich versiegelt.

Maniküre: weg mit der Nagelhaut

Wenn Form und Länge stimmen, geht es im nächsten Schritt der perfekten Maniküre an die hartnäckige Nagelhaut. Um die Nägel auf die Prozedur vorzubereiten, ist das Einmassieren eines Tupfers Nagelcreme hilfreich, da die Nagelhaut dadurch weicher wird. Ein lauwarmes Handbad erzielt den gleichen Effekt. Jetzt sollte sich die Nagelhaut eigentlich problemlos mit einem Manikürstift oder einem Rosenholzstift aus der Apotheke zurückschieben lassen. Bei besonders hartnäckigen Fällen kann noch ein bisschen Nagelhautlöser draufgepinselt werden, der selbst die festeste Nagelhaut aufweicht.

Maniküre: das Feintuning zum Schluss

Nach der Arbeit folgt die Kür. Also der Teil der Maniküre, der der Optik der gepflegten Nägel dient. Mit der Polierfeile lassen sich unschöne Nagelrillen glätten. Spezielle Ölstifte pflegen Nagelhaut und Finger nach der Maniküre geschmeidig und zart.

Kristina Hauseux
 

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