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Deodorant oder Antitranspirant – Was hilft besser gegen Feuchtgebiete?

 

Mit Duschen, Cremen und Zähneputzen ist es in Puncto Körperpflege nicht getan - Deodorants oder Antitranspirants sollten beim täglichen Badezimmer-Programm nicht fehlen. Aber welche sind die richtigen Produkte? Der Berater sagt Ihnen, was Ihnen nicht nur an schweißtreibenden Tagen hilft.

Gerade im Sommer würden wir den Kollegen im Büro gerne hin und wieder ein Deodorant oder Antitranspirant verschreiben. Denn klein und rund fängt sie an, die übelriechende Schweißlache unterm Arm, die sich bei Stress, Aufregung und körperlicher Aktivität schnell in einen regelrechten See verwandelt. Nicht nur der Betroffene leidet darunter - sondern seine Umwelt gleich mit. Damit Feuchtgebiete erst gar nicht entstehen, gibt es Deos und Antitranspirants, die sich in ihrer Wirkweise unterscheiden, aber das gleiche Ziel verfolgen: Den lästigen Schweiß besiegen.

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Deodorant oder Transpirant: geht dem Schweiß an den Kragen

Antitranspirant – Aluminiumsalze ersticken den Schweiß im Keim

Das „Anti“ lässt es schon vermuten: Beim Antitranspirant geht es ans Eingemachte und dem Schweiß an den Kragen. Schon bei der Bildung von Körperschweiß setzten Antitranspirants an, noch bevor er sich der Schweiß in Form von großflächigen, peinlichen Flecken im Hemd verewigt. Das Geheimnis steckt in den Inhaltsstoffen, die die Poren der Schweißdrüsen verengen und dadurch den Transpirationsfluss unter der Achsel reduzieren. Wirkungsvolle Aluminiumsalze entziehen den Bakterien, die den Schweiß zersetzen und den Gestank verursachen, ihre Lebensgrundlage, neutralisieren den unangenehmen Körpergeruch und können bei regelmäßiger Anwendung die Flüssigkeitsmenge um bis zu 60 Prozent reduzieren.

Deodorant – Antibakterielle Inhaltstoffe und Duft gegen Schweißgeruch

Als Stift, Spray oder Roller wirken Deos auch noch, wenn der Schweiß schon in Strömen fließt. Anders als Antitranspirants hemmen Deodorants nicht den Körperschweiß an sich, sondern wirken mit Feuchtigkeit aufsaugenden Wirkstoffen und zugesetzten Parfümen dem Achselmief entgegen. Die antibakteriellen Inhaltsstoffe im Deodorant hemmen das für die Zersetzung von Schweiß notwendige Enzym und verhindern, dass die Bakterien, die den penetranten Geruch erst verursachen, sich weiter vermehren. Verstärkt wird die Wirkung durch den in vielen Deodorants enthaltenen Alkohol, der zwar die Bakterienkolonie radikal bekämpft, aber auch mit der empfindlichen Haut der Achselzone nicht gerade zimperlich ist und die natürliche Keimflora der Haut durcheinander wirft, was Pickelchen und andere Hautreaktionen fördert. Deshalb sollte beim Deokauf nicht nur auf Duft, sondern auch auf Promillefreiheit gesetzt werden, damit sich anstelle der Schweißlache keine Hügellandschaft ansiedelt. Egal, ob Sie sich für Deodorant oder Antitranspirant entscheiden: Hauptsache, Sie entscheiden sich – Ihren Kollegen zuliebe!

Kristina Hauseux
 

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